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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

21. 10. 2017

Hypergamie - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung >>> Hypergamie

Gläubigersicherung - 1. Gläubigerschutz. 2. Einlagensicherung. >>> Gläubigersicherung

Deutsche Börse AG - Die Deutsche Börse AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist die Trägerin aller deutschen Börsen. Im Zuge der strukturellen Neuorientierung des deutschen Börsenwesens zum 1.1.1993 aus der Umfirmierung der Frankfurter Börse AG entstanden. Trägerin der öffentlich-rechtlichen Frankfurter Wertpapierbörse und, nach Fusion von Deutsche Börse AG mit DTB Deutsche Terminbörse GmbH zum 1.1.1994, die der Deutschen Terminbörse. Zudem >>> Deutsche Börse AG

Stresstestverfahren - Im Bereich des Marktrisikos dienen als Risikoparameter für Stresstests lt. Bundesbank insb. diverse Zinskurven, Wechselkurse, Aktienpreise oder Ratings der Kreditnehmer. Hins, der Zahl der verwendeten Risikofaktoren unterscheiden sich uni- und multivariate Stresstests. Welche Variante präferiert wird, hängt von der jeweiligen Problemstellung ab; in den meisten Fällen verwenden die Institute lt. Bundesbank jedoch beide Methoden nebeneinander. Schwierig ist hier insb. realitätsnahe Modellierung der Szenarien. In der Praxis finden sich hierzu lt. Bundesbank insb. 2 Methoden: Mittels historischer Simulation werden in der Vergangenheit beobachtete, extreme Konstellationen der Risikofaktoren auf das aktuelle Portfolio angewendet. Alternativ können Szenarien mittels ökonometrischer Methoden ausgewählt werden. Spez. existieren >>> Stresstestverfahren

Schützen Immobilien vor Inflation? - Dass Stein und Beton gegen die Geldentwertung helfen stimmt nur bedingt. Denn die Preise von Eigentumswohnungen und Häusern steigen vor allem in Metropolen. >>> Schützen Immobilien vor Inflation?


20. 10. 2017

Limit - Limit bedeutet Ober- oder Untergrenze. Beim Börsenhandel handelt es sich um die Preisober- oder Untergrenze, die der Kauf- oder Verkaufsinteressent seiner Bank oder dem Wertpapierhändler (Broker, Online-Broker) für den Kauf oder Verkauf von Aktien vorgibt. Sobald der Kurs das vorgegebene Limit erreicht, wird der Auftrag ausgeführt. Für die Beobachtung dieses Limits werden mitunter von der Bank oder dem Broker >>> Limit

Gewinnschuldverschreibung - (Gewinnobligation) ist eine Schuldverschreibung, bei der die ausgebende Gesellschaft >>> Gewinnschuldverschreibung

Zinsfutures - Interestratefutures, >>> Zinsfutures

Geschichtsschreibung, mündliche - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Geschichtsschreibung, mündliche

CoUateralizedbond-Exchange - Vor allem i.Zusam-menh. m. der internationalen Schuldenkrise Bezeichnung für Umwandlung eines Bankkredits >>> CoUateralizedbond-Exchange


19. 10. 2017

Preiskartell - ist ein -Kartell, bei dem die Beteiligten einheitliche Preise für ihre Produkte >>> Preiskartell

Wechselaussteller - Derjenige, der den Wechsel ins Leben ruft, indem er einen solchen auf einen anderen, den >>> Wechselaussteller

Kreditinstitute mit Sonderaufgaben - Kreditinstitute mit Sonderaufgaben sind Banken, die zentrale Aufgaben im gesamten Bundesgebiet erfüllen. Man unterscheidet dabei zwischen Kreditinstitute mit Sonderaufgaben im öffentlich-rechtlichen Bereich und Kreditinstitute mit Sonderaufgaben im privatrechtlichen Bereich. 1. Kreditinstitute mit Sonderaufgaben im öffentlich-rechtlichen BereichZu den Kreditinstituten mit Sonderaufgaben im öffentlich-rechtlichen Bereich zählt vor allem die Deutsche Bundesbank sowie die Deutsche Ausgleichsbank und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Es handelt sich um Banken, die Aufgaben wahrnehmen, die aufgrund zu geringer Rentabilität oder aus wirtschaftspolitischen Gründen nicht von privaten Kreditinstituten wahrgenommen werden können. Die Aufgaben dieser Institute sind grundsätzlich gesamtwirtschaftlich zu sehen und dienen nur am Rande der Gewinnerzielung. Die Bedeutung dieser Gesellschaften liegt vor allem im Bereich der langfristigen Fremdfinanzierung sowie bei der Durchführung wirtschaftspolitischer Maßnahmen. 2. Kreditinstitute mit Sonderaufgaben im privatrechtlichen BereichHierbei handelt es sich um Banken, deren Ziele primär privatwirtschaftlichen Zwecken dienen. Diese Institute sind meistens Gemeinschaftstöchter mehrere Banken. Zu dieser Gruppe gehört >>> Kreditinstitute mit Sonderaufgaben

Realeinkommen - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Unter Berücksichtigung der Preisentwicklung (Kaufkraft) verfügbares tatsächliches >>> Realeinkommen

HBCI-Standard (FinTS-Standard) - HBCI steht für Home Banking Computer Interface. Es definiert ein sicheres System zur Abwicklung von Geldgeschäften zwischen Banken und den Computern von Kunden. Das Verfahren zeichnet sich >>> HBCI-Standard (FinTS-Standard)


18. 10. 2017

Arbeiteraristokratie - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Durch Extra- und Monopolprofit besser entlohnte Schicht der Industriearbeiterinnen. Durch Differenzierung und Korrumpierung werden systemstabilisierende Arbeiterinnenschichten gewonnen, vor allem in der gewerkschaftlichen und politischen Arbeiterinnenbewegung. >>> Arbeiteraristokratie

information, discrepant - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> information, discrepant

Anzeigewesen - Melde- >>> Anzeigewesen

Arbeitsteilung, gesellschaftliche - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Trennung und Verselbständigung von Arbeiten im Produktionsprozess zur Herstellung materieller Güter. die zur Herausbildung bestimmter sozialer, technischer und ökonomischer arbeitsteiliger Strukturen im Produktionsprozess und in Wirtschaftszweigen führen. Arbeitsteilung führt dazu, dass durch Vereinfachung. Rationalisierung, Mechanisierung und Automatisierung fortschreitend Arbeit. vor >>> Arbeitsteilung, gesellschaftliche

Widerspruch, dialektischer - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Reales Verhältnis in Natur, Gesellschaft und Denken. Es handelt sich um ein Verhältnis zwischen „Polen“, „Seiten“ und „Elementen“, die einander nicht äußerlich gegenüberstehen, sondern nur gemeinsam existieren können und die sich einander bedingen. Z.B. gibt es ohne Kapitalismus kein Proletariat. >>> Widerspruch, dialektischer


17. 10. 2017

Kreditrisiko als Verlustrisiko - Kreditrisiko >>> Kreditrisiko als Verlustrisiko

Fehlschluss, naturalistischer - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Fehlschluss, naturalistischer

Cash-Management-Systeme - Cash Management-Systeme sind elektronische Informations- und Dispositionssysteme, die Geschäftsbanken ihren Firmenkunden zur Liquiditäts- und Währungsrisikoplanung anbieten. Die heutigen Cash Management-Systeme ermöglichen die Inanspruchnahme folgender Leistungen: Über ein Balance Reporting erhalten Unternehmen aktuelle Informationen über ihre Kontostände und — zumindest bei einigen Systemen — auch über aktuelle Börsenkursnotierungen, Währungskurse und Marktzinssätze. Durch ein Money Transfer-Modul können Zahlungen auf elektronischem Wege durchgeführt werden. Eine weitere Serviceleistung besteht in der konzerninternen Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten (Netting). Treasury Work Stations ermöglichen darüber hinaus zum Teil die Zusammenführung von Konto- und internen Planungsdaten zu einer einheitlichen Datenbasis, wodurch die Finanzplanung erleichtert wird (Treasury Management). Treasury-Management-Systeme. 1. Begriff: >>> Cash-Management-Systeme

Sprachloyalität - In der Wirtschaftssoziologie: der Grad, zu dem die Angehörigen einer >>> Sprachloyalität

Sachleistungsprinzip - In der Gesundheitswirtschaft: Strukturprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), nach dem die GKV-Versicherten im Krankheitsfall die notwendige medizinische Leistung erhalten, ohne hierfür in finanzielle Vorleistung treten zu müssen. Die Versicherten müssen lediglich die gesetzlich festgelegten Selbstbeteiligungen direkt bezahlen. Die Bezahlung der Leistungen erfolgt von der gesetzlichen Krankenversicherung direkt an den Leistungserbringer (so zum Beispiel bei der stationären Behandlung im Krankenhaus) oder aber indirekt durch Zahlung einer Honorarsumme an die Kassenärztlichen Vereinigungen (bei ambulanter Behandlung). Siehe auch Sachleistung. In der Gesundheitswirtschaft: principle of benefits in kind Strukturprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung: >>> Sachleistungsprinzip


16. 10. 2017

Selbstbewusstsein - In der Wirtschaftssoziologie: [1] >>> Selbstbewusstsein

Schuldenerlaß, internationaler - Verzicht der Industrienationen auf die Rückzahlung der von ihnen gewährten Auslandskredite für Entwicklungsländer. >>> Schuldenerlaß, internationaler

Orderscheckabkommen - bis 6.9.1998 gültiges Abkommen über den Einzug von Orderschecks, das die deutsche Kreditwirtschaft abgeschlossen hat. Seit 7.9.1998 ist das Orderscheckabkommen in das “Abkommen über den Einzug von Schecks (Scheckabkommen)” übergeleitet. Kurzbezeichnung für Abkommen zur Vereinfachung des Einzugs von Orderschecks. Zahlungsverkehrsabkommen >>> Orderscheckabkommen

Lohnfondstheorie - In der Wirtschaftssoziologie: ältere Lohntheorie, vor allem von J. Mill, J.S. Mill, H. Fawcett und N.W. Senior vertreten, wonach sich der Lohn als Quotient des in einer Volkswirtschaft gegebenen Lohnfonds und der Anzahl >>> Lohnfondstheorie

Bewegung, ökologische - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Bewegung, ökologische


15. 10. 2017

Selbstverstärkung - In der Wirtschaftssoziologie: [1] lernpsychologischer Begriff; man bezeichnet eine Reaktion als selbstverstärkend, wenn durch sie bestimmte Reize erzeugt werden, die ihrerseits als Verstärker der Reaktion wirken. So werden die Bemühungen eines Kindes, Schreiben zu lernen, durch die „Erfolge“ dieser Bemühungen (d.h. die mehr oder weniger „richtig“ geschriebenen Buchstaben oder >>> Selbstverstärkung

Steuererklärung - Steuerpflichtige geben damit dem Finanzamt Auskunft über ihre Vermögens- >>> Steuererklärung

Verwahrungsbuch - persönliches Depotbuch, >>> Verwahrungsbuch

gefallener Engel - Fallenangel. >>> gefallener Engel

Prüfungsauftrag - Zwischen Prüfer und Auftraggeber abgeschlossener Vertrag, durch den der Prüfer zur Durchführung der Prüfung beauftragt wird. In der Regel handelt es sich bei dem Prüfungsauftrag um einen Werkvertrag. Besondere >>> Prüfungsauftrag


14. 10. 2017

Pfandbriefbank, Anlagevorschriften - Anlagevorschriften >>> Pfandbriefbank, Anlagevorschriften

Ladeschein - ist ein Dokument, das vom Frachtführer (Transporteur) ausgestellt wird. Er bescheinigt damit, die Ware erhalten zu haben, und verpflichtet >>> Ladeschein

Vermassung - In der Wirtschaftssoziologie: ein vorwiegend von konservativen Kulturkritikern benutzter Begriff, der die ihrer Meinung nach der industriellen Gesellschaft innewohnende Tendenz zur Massengesellschaft und zur Einbeziehung immer weiterer gesellschaftlicher Gruppen in dieselbe >>> Vermassung

Klassenstruktur - In der Wirtschaftssoziologie: ist jene Art der Gliederung der Gesellschaft, der als ordnendes Prinzip oder als Realität die Aufteilung und Schichtung in Klassen zugrundeliegt. Massgebliche Elemente >>> Klassenstruktur

patrilateral - In der Wirtschaftssoziologie: >>> patrilateral


13. 10. 2017

Retardation - In der Wirtschaftssoziologie: allgemeine Bezeichnung für die Vcrlangsamung einer Bewegung oder Entwicklung. Insbesondere: [1] in der Entwicklungspsychologie Bezeichnung für das Zurückbleiben der Intelligenzentwicklung eines Kindes gegenüber der seiner Altersgenossen. [2] In der biologischen Anthropologie >>> Retardation

Dividendenoptik - Bezeichnung für die, zum Teil, mehr psychologische Wirkung, die von >>> Dividendenoptik

Dienstehe - In der Wirtschaftssoziologie: auch Dienstheirat, >>> Dienstehe

Deflationspolitik - Deutlicher: Desinflationspolitik. Gesamtwirtschaftlich ausgerichtete Massnahmen des Staates und der Zentralbank >>> Deflationspolitik

Incentive - Incentives sind Sachprämien, Veranstaltungen oder Reisen, mit denen Mitarbeiter, Kunden, Händler oder andere Entscheidungsträger von Unternehmen motiviert und belohnt werden. Ein Incentive soll einen gezielten Anreiz >>> Incentive


12. 10. 2017

Zentralbank-, Zentralnotenbankgeldmenge - Die in einer Volkswirtschaft >>> Zentralbank-, Zentralnotenbankgeldmenge

Affektkultur - In der Wirtschaftssoziologie: in der Sozialpsychologie >>> Affektkultur

Pfandrecht an beweglichen Sachen - Bestellung durch Einigung zwischen dem Gläubiger und dem Eigentümer der Sache sowie Übergabe an den Pfandgläubiger; es >>> Pfandrecht an beweglichen Sachen

ausserbilanzmässige Geschäfte, Risikoklassifizierung - Risikoklassifizierung >>> ausserbilanzmässige Geschäfte, Risikoklassifizierung

Haftung bei Auskünften - Bei Auskünften einer Bank an ihre Kunden, die keine Bankauskünfte i. S. d. AGB der Banken sind, sowie bei sonstigen Hinweisen und bei >>> Haftung bei Auskünften


 
 
 
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