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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

13. 12. 2017

Schiffspfandbriefausgabe, sichernde Überdeckung - sichernde >>> Schiffspfandbriefausgabe, sichernde Überdeckung

Dokumente gegen Akzept - im Außenhandel vereinbarte Zahlungsbedingung, nach der der Käufer gegen Aushändigung bestimmter Dokumente eine auf ihn gezogene Tratte akzeptieren soll (Dokumenteninkasso, Zahlungsbedingungen im Außenhandel). Documents against Accep-tance. Abk.: d/a. Bei dieser Zahlungsbedingung werden dem Importeur die vereinbarten Dokumente, die die direkte Übergabe der Ware ersetzen, vorgelegt. Welche Dokumente vorzulegen sind, ist vertraglich fixiert und abhängig von der Art der Beförderung sowie den aussen-handels-, devisen- und zollrechtlichen Vorschriften der beteiligten Länder. Mit der Aufnahme der Dokumente durch den Importeur, die ihm auch die Verfügungsmacht über die bestellte Ware geben, muss er die den Dokumenten beigefügte Tratte des Exporteurs akzeptieren. Dabei räumt der Exporteur dem Importeur einen Wechselkredit ein. Die Vergabe eines Kredits auf Wechselbasis hat für den Exporteur den Vorteil, dass >>> Dokumente gegen Akzept

Vorauszahlungsfinanzierung - Vorauszahlung. >>> Vorauszahlungsfinanzierung

Euromünzen - Die auf die europäische Währungseinheit Euro (Euro) lautenden Geldmünzen in Euro und Cent; neben den Eurobanknoten der kleinere Teil des auf Euro lautenden Bargeldumlaufs.Die Euromünzserie besteht aus 3 Reihen. Kennzeichnend für Euromünzgeld ist, dass sie jeweils auf der einen Seite ein europäisches und auf der anderen ein nationales Symbol, das das jeweilige Emissionsland bestimmt, tragen. Es gibt 8 Münzen: Die Münzen über 1, 2 und 5 Cent sind kupferrot und unterscheiden sich durch >>> Euromünzen

Genussrechte als haftendes Bankeigenkapital - Kapital, das gegen Gewährung von Genussrechten bei einer Bank eingezahlt ist (Genussrechtsverbindlichkeiten), ist dem haftenden Bankeigenkapital zuzurechnen, wenn 1. es bis zur vollen Höhe am Verlust teilnimmt und das Institut berechtigt ist, im Fall eines Verlusts Zinszahlungen aufzuschieben; 2. vereinbart ist, das es im Fall des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Kreditinstituts oder der Liquidation des Instituts erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt wird; 3. es dem Institut für mind. 5 Jahre zur Verfügung gestellt worden ist; 4. der Rückzahlungsanspruch nicht in weniger als 2 Jahren fällig wird oder auf Grund des Vertrags fällig werden kann; 5. der Vertrag >>> Genussrechte als haftendes Bankeigenkapital


12. 12. 2017

Durchschnittstypus - In der Wirtschaftssoziologie: [1] Bezeichnung von M. Weber für >>> Durchschnittstypus

Konzernabschlussprüfung - Jahresabschlussprüfung >>> Konzernabschlussprüfung

Effektenjournal - Auch: Effektenprimanota, -kladde. >>> Effektenjournal

Akkreditivgeschäft - Tätigkeit der Banken im Auslandsgeschäft, die >>> Akkreditivgeschäft

Zertifizierung - (engl. certification) Zertifizierung ist eine Bewertung eines unparteiischen Dritten, die feststellen soll, dass die vom Betrieb als qualitativ ordnungsmäßig bezeichneten Produkte und Verfahren (Prozesse) in Übereinstimmung mit bestimmten Normen stehen. Damit die Zertifizierung erfolgreich durchgeführt werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Das Unternehmen hat ein Qualitätsmanagementsystem (Total Quality Management) installiert, das den Anforderungen der DIN EN ISO >>> Zertifizierung


11. 12. 2017

Feldarbeit - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung aus >>> Feldarbeit

action directe - In der Wirtschaftssoziologie: (frz.) >>> action directe

Subtotem - In der Wirtschaftssoziologie: Totem >>> Subtotem

Zession - Abtretung Eine Zession ist eine Forderungsabtretung. Voraussetzungen für eine wirksame Forderungsabtretung: Abtretungsvertrag zwischen Zedent und Zessionar (§ 398 BGB), Übertragbarkeit der Forderung (§§ 399, 400 BGB), Bestehen der Forderung in der Person des Zedenten, Bestimmbarkeit der Forderungen bei einer Abtretung >>> Zession

Ethnos - In der Wirtschaftssoziologie: nach >>> Ethnos


10. 12. 2017

Intensivbetreuung - Kreditintensivbetreuung. >>> Intensivbetreuung

kreditpolitisches Instrumentarium der Europäischen Zentralbank - geldpolitisches Instrumentarium der >>> kreditpolitisches Instrumentarium der Europäischen Zentralbank

Agreement among Managers - Bei internationalen konsortialiter organisierten Aktien- und Anleiheemissionen auf >>> Agreement among Managers

aktivische Zinsoption - Erworbene Zinsoption einer >>> aktivische Zinsoption

retaliation - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> retaliation


09. 12. 2017

Tausch, stummer - In der Wirtschaftssoziologie: auch: stummer Handel, Austausch von Produkten, >>> Tausch, stummer

Ich-Besetzung - In der Wirtschaftssoziologie: psychoanalytischer Begriff, >>> Ich-Besetzung

Entlehnung, kulturelle - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung >>> Entlehnung, kulturelle

Erklärung - In der Wirtschaftssoziologie: [1] Erläuterung der Bedeutung eines Begriffes, eines Satzes. [2] Aussage oder Aussagesystem, die Antwort auf die Fragen, warum ein Ereignis eintritt, ein Sachverhalt in einer bestimmten Form vorliegt etc., geben sollen. Nicht alle Formen der Erklärung werden >>> Erklärung

Kreditbesicherung, nicht ausreichende - nicht ausreichende >>> Kreditbesicherung, nicht ausreichende


08. 12. 2017

Informationsmanagement - (engl. information management) Informationsmanagement befasst sich mit der wirtschaftlichen (effizienten) Planung, 4 Beschaffung, Verarbeitung, Allokation und Distribution von Informationen als Ressource zur Vorbereitung und Unterstützung von Entscheidungsprozessen sowie mit der Gestaltung der dazu erforderlichen Rahmenbedingungen. Generelle Aufgabe ist dabei das Erkennen und Ausschöpfen der Potenziale von . Informationssystemen im Sinne der Unternehmensziele. Auf Basis dieser breiten, entscheidungsorientierten Definition des Informationsmanagement Begriffs kann man verschiedene Schwerpunktsetzungen ableiten. Aus Sicht der Unternehmensführung (p Führung) ergeben sich etwa Fragestellungen bezüglich durch Informationstechnik induzierter Veränderungen organisatorischer Abläufe oder bezüglich des Abbaus von Informationsasymmetrien im Unternehmen. Aus einer technischen Sichtweise ergeben sich Aufgabenfelder bezüglich des Betriebs der informationstechnischen Infrastruktur. Eine systematische Strukturierung von Problem und Aufgabenfeldern des Informationsmanagements hinsichtlich der Nähe >>> Informationsmanagement

Positivismusstreit - In der Wirtschaftssoziologie: von T.W. Adorno eingeführte Bezeichnung für die von ihm und K.R. Popper 1961 auf der Tübinger Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie begonnene und dann vor allem von J. Habermas und H. Albert fortgeführte Grundsatzdiskussion über die Logik der Sozialwissenschaften (Logik der Forschung). Dabei ging es u.a. um a) das Verhältnis zwischen soziologischer Theoriebildung und der „Gesellschaft“ als ihrem Gegenstand; b) das Verhältnis zwischen Theorie und „Erfahrung“ in den Sozialwissenschatten; c) das Verhältnis zwischen soziologischer Theorie und Geschichte; d) das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis sowie e) um die Wiederaufnahme des sog. Wert urteilsstreits. Dazu vertraten die Anhänger der „Kritischen Theorie“ der Gesellschaft (Adorno, Habermas) die Auffassung, dass a) die Soziologie „den gesellschaftlichen Lebenszusammenhang als eine die Forschung selbst noch bestimmende Totalität“ begreifen müsse, von deren Struktur der Soziologe „vorgängig etwas verstanden haben muss“, wenn seine Kategorien dem Gegenstand „angemessen“ sein sollen; denn soziale Phänomene seien nicht „isoliert“, sondern nur als vom gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang strukturierte „Momente der Totalität“ zu verstehen: deshalb habe b) soziologische Theoriebildung an die „vorgängige“ d.h. „vorwissenschaftlich“ oder „lebensgeschichtlich“ erworbene „Erfahrung der Gesellschaft als Totalität“ anzuknüpfen, weshalb das Verhältnis von Theorie und Erfahrung nicht auf das der nachträglichen Überprüfung hypothetischer Sätze durch „restringierte Erfahrung“ im Sinne kontrollierter und reproduzierbarer (Einzel-) Beobachtungen reduziert >>> Positivismusstreit

Schuldenerlaß, internationaler - Verzicht der Industrienationen auf die Rückzahlung der von ihnen gewährten Auslandskredite für Entwicklungsländer. >>> Schuldenerlaß, internationaler

Erfüllungsgehilfe - ist, wer mit Willen des Schuldners bei der Erfüllung von dessen Verbindlichkeit tätig wird (z.B. Handwerksgeselle >>> Erfüllungsgehilfe

Inkasso von Gewinnanteilscheinen - Inkasso >>> Inkasso von Gewinnanteilscheinen


07. 12. 2017

Structuredfinance - Financialengineering. >>> Structuredfinance

Währungscrosshedge, -hedging - Wenn ein Wirtschaftssubjekt eine offene Währungsposition in einer Währung kompensieren will, in der z. B. keine Devisen-futures angeboten >>> Währungscrosshedge, -hedging

Gut, öffentliches - In der Wirtschaftssoziologie: Kollektivgüter >>> Gut, öffentliches

Risikoaktiva, Risikoklasseneinteilung - Der Eigenmittelgrundsatz teilt die Risikoaktiva der >>> Risikoaktiva, Risikoklasseneinteilung

supranationale Entwicklungsbank - Übernationales Spezialinstitut zur Finanzierung >>> supranationale Entwicklungsbank


06. 12. 2017

Gesetz des kategorialen Urteils - In der Wirtschaftssoziologie: law of categorical judgement, ein von L.L. Thurstone entwickeltes Kalkül zur Skalierung von Stimuli (z.B. items), die auf einer Dimension entlang einer sie repräsentierenden Stufenskala angeordnet werden sollen. Das Gesetz des kategorialen Urteils >>> Gesetz des kategorialen Urteils

Outcome - Outcome ist die Wirkung des Output eines Systems, der politisch beabsichtigte Beitrag zum Gemeinwohl, für den die Leistung der Verwaltung nur Mittel ist. Beispiel: Die von Politessen verteilten Knöllchen sind die Leistung/das Produkt der Verwaltung = "Output", erfolgen jedoch mit dem Ziel, die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs zu fördern (Outcome). >>> Outcome

Betrieb - (engl. operation, plant) Allgemein wird mit «Betrieb» eine wirtschaftende Einheit verbunden, die Teil der Gesamtwirtschaft ist. Der Begriff kennzeichnet ein Gebilde, dessen Inhalt vielschichtig und komplex ist (System). Da die Elemente, welche die Komplexität ausmachen, unterschiedlich stark herausgehoben werden können, fallen die Definitionen auch verschieden aus; die Freiheit in der Begriffsbildung erlaubt dies. Eine allgemein gültige Definition gibt es nicht. Der Begriff Betrieb kann das «Betreiben» in den Vordergrund rücken. Wird mehr an das Wagnis, das im Betreiben inbegriffen ist, gedacht, wird der Begriff Unternehmen benutzt. Somit ist es verständlich, wenn der eine oder andere Begriff im praktischen Wirtschaftsleben und in Gesetzen wie z. B. dem Aktiengesetz (§§ 15ff.) verwendet wird. Die Betriebswirtschaftslehre fühlt sich jedoch veranlasst, den Inhalt des Begriffs Betrieb festzulegen, um ihn vom Unternehmen und auch von der Unternehmung abzugrenzen. Als bisher gebräuchliche Inhaltserklärungen gelten: Der Betrieb ist eine Realerscheinung, die einen Komplex von Tatbeständen und Merkmalen umschließt. Der Betrieb ist somit eine wirtschaftliche Einheit, die bestimmte Aktivitäten ausführt und spezifische Merkmale aufweist. Wird der Tatbestand der Technologie und der technischen Produktion herausgestellt, so ist der Betrieb eine technische Einheit. Da in einem Betrieb Menschen, Sachmittel und Rechte zur wirtschaftenden Einheit organisatorisch verbunden sind, kann der Betrieb auch als Organisationseinheit gesehen werden. Werden beide Aspekte zusammengefügt, dann ist der Betrieb eine organisierte Werkverrichtung. Die Betriebsdefinition kann auch auf das auf menschliche Bedürfnisse >>> Betrieb

Belegarzt - In der Gesundheitswirtschaft: Niedergelassener (Vertrags-)Arzt, der an einem Krankenhaus seine eigenen Patienten als Belegpatienten stationär oder teilstationär behandelt. Der Belegarzt schließt für seine belegärztliche Tätigkeit mit dem Krankenhaus einen Belegarztvertrag ab, der die Rahmenbedingungen für die Nutzung der Klinik-Ressourcen festlegt. Außerdem benötigt der Belegarzt für seine belegärztliche Tätigkeit eine Anerkennung als Belegarzt durch die jeweils regional zuständige Kassenärztliche Vereinigung. Die Vergütung des Belegarztes für seine belegärztliche Tätigkeit erfolgt nicht aus dem Budget des Krankenhauses, sondern aus der vertragsärztlichen Gesamtvergütung, die die Krankenkassen und die Kassenärztliche >>> Belegarzt

Konsolidierung - 1. allgemeinsprachlich die Bezeichnung für Maßnahmen, Probleme in Unternehmen zu beseitigen und den Geschäftsgang gegebenenfalls neu zu ordnen (Gesundschrumpfung, Sanierung). 2. im Rechnungswesen des Konzerns Bezeichnung für die Einbeziehung von Tochtergesellschaften oder Unternehmen, an denen Beteiligungen bestehen, in die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft. Siehe >>> Konsolidierung


05. 12. 2017

bankenaufsichtliche Prüfungsanordnung - Die BaFin ordnet Prüfungen gem. §§ 44, § 44b KWG bei den Instituten an und richtet den Prüfungsauftrag, sofern es sich um eine bankgeschäftliche Prüfung handelt, die die Bundesbank vornehmen soll, an die Zentrale der Bundesbank, die über die für das betroffene Institut zuständige Hauptverwaltung das Institut über die Zusammensetzung >>> bankenaufsichtliche Prüfungsanordnung

Adaptationsniveau-Theorie - In der Wirtschaftssoziologie: adaptationlevel >>> Adaptationsniveau-Theorie

Sparguthaben - 1.1.w.S alle Gelder, die von Personen aus ihrem verfügbaren Einkommen für nichtkonsumtive Zwecke abgezweigt und so gespart werden. 2.1. e. Sparguthaben Spargelder, die bei Kapitalsammelstellen >>> Sparguthaben

Sozialbudget - In der Wirtschaftssoziologie: Sozialberichterstattung >>> Sozialbudget

Kontokorrentkredit - Formale Grundlage eines Kontokorrentkredits ist ein Kontokorrentkonto. Kontokorrentkredite, auch Kredite in laufender Rechnung genannt, sind in der Regel kurzfristige Kredite. Sie können durch ständige Erneuerung des Kreditvertrages allerdings auch verlängert werden (Prolongation). So räumen Kreditinstitute ihren Kunden häufig per Kontovertrag die Möglichkeit eines Dispositionskredits ein, die für die Laufzeit des Kontovertrages gilt (die Möglichkeit, nicht der jeweilige Kredit). >>> Kontokorrentkredit


04. 12. 2017

Entropie - Der Entropiesatz wird als „Satz von der Erhaltung der Energie“ bezeichnet. Nach dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik bleibt die Gesamtenergie innerhalb eines geschlossenen Systems erhalten. Nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, sind innerhalb eines geschlossenen Systems alle Veränderungen so gerichtet, daß die Entropie zunimmt. Entropie bezeichnet das Maß für den Grad der Unordnung eines Systems. Entropie ist eine physikalische Zustandsgröße, das Maß der in einem geschlossenen thermodynamischen System zur Abgabe physikalischer Arbeit nicht mehr verfügbaren Energie. In der Wirtschaftssoziologie: „Umwandelbarkeit“, [1] aus der Thermodynamik stammende Bezeichnung für den Grad der Nichtumkehrbarkeit physikalischer Vorgänge: so geht nach dem 1. Hauptsatz >>> Entropie

Dokumentenakkreditivabwicklung - Vorgänge: 1. Auftrag des Importeurs zur Eröffnung des Akkreditivs: Er muss in seinem Auftrag u. a. als zu detaillierende Angaben machen: Art, Übermittlung, Betrag, Verfall, Begünstigter, Benutzbarkeit, Avisierung des Akkreditivs, Verladungseinzelheiten, Dokumente, Ware nach Art, Menge und Preis, Lieferungsbedingungen, Vorlagefristen der Dokumente. 2. Akkreditiveröffnung durch die Bank des Importeurs: Auf Grund der Weisungen ihres Kunden eröffnet die Importeurbank das Akkreditiv. Zugleich beauftragt sie eine andere Bank (meist im Lande des Exporteurs oder in Drittland), dem Begünstigten das Akkreditiv zu avisieren. Die Akkreditiveröffnung erfolgt brieflich o.a., mittels elektronischer Medien oder durch Telekommunikation z.B. über S.W.I.F.T.; im letzteren Fall folgt meist briefliche Bestätigung nach, die dann massgeblich ist. Das nunmehr eröffnete Akkreditiv muss eindeutig angeben, ob es durch Sichtzahlung, hinausgeschobene Zahlung (Deferredpayment), Akzeptleistung oder Negoziierung benutzbar ist. Es muss die Bank benennen, die zur Bezahlung, Trattenakzeptierung oder Negoziierung ermächtigt ist (es sei denn, das Akkreditiv lässt Negoziierung durch jede Bank zu (CLC). Das Akkreditiv muss genau bezeichnen, gegen welche Dokumente Zahlung, Akzeptleistung oder Negoziierung erfolgen soll. Es muss ein Verfalldatum für die Vorlage der Dokumente zwecks Zahlung, Akzeptleistung oder Negoziierung aufweisen. Die Dokumente müssen grunds. spätest. am Verfalltag präsentiert werden. Neben dem Verfalldatum für die Dokumentenvorlage soll jedes Akkreditiv, das ein Transportdokument vorschreibt, auch eine exakt bestimmte Frist ab Ausstellungsdatum des Transportdokuments nennen, während der die Dokumente zur Bezahlung, Akzeptleistung oder Negoziierung vorgelegt werden müssen. Bei Nichtfixierung einer derartigen Frist weisen Banken Dokumente zurück, die ihnen später als 21 Tage nach Ausstellungsdatum des Transportdokuments vorgelegt werden. Später als per Verfalldatum des Akkreditivs dürfen Dokumente jedoch in keinem Fall vorzulegen sein. Die eingeschaltete Bank hat zwar keine Beratungspflicht bei Abfassung der Akkreditivbedingungen, etwa unter dem Aspekt ihrer Zweckmässigkeit. Jedoch muss die Bank Hinweise darauf geben, dass sie erkennt, dass die vom Akkreditivauftraggeber gewünschten Akkreditivbedingungen offens. fehlerhaft, widersprüchlich oder unvollständig sind. Darüber hinaus gehört es zum Selbstverständnis einer Bank als umfassender Berater ihrer Kunden, diese auch in Aussenhandelsangelegenheiten wie der korrekten und zweckmässigen Akkreditivabfassung umfassend beratend zu unterstützen. Im Übrigen liegt detailliertere Prüfung von Akkreditivbedingungen, ggf. auch der Ordnungsmässigkeit des zu Grunde liegenden Warengeschäfts, im eigenen Interesse einer Bank -neben Aspekten ihres Standing -, wenn sie mit dem Kunden etwa in Kreditbeziehungen steht: Obwohl >>> Dokumentenakkreditivabwicklung

Rediskontfähigkeit - Rediskontierbarkeit. >>> Rediskontfähigkeit

Leistungsanreiz - In der Wirtschaftssoziologie: Veränderung der ökonomischen, psychischen und sozialen Arbeitsbedingungen mit dem Ziel, die Arbeitenden zu einer einmaligen höheren Leistung oder zur Ausbildung >>> Leistungsanreiz

Sprachloyalität - In der Wirtschaftssoziologie: der Grad, zu dem die Angehörigen einer >>> Sprachloyalität


 
 
 
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