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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

24. 03. 2017

Abstammungsfamilie - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Abstammungsfamilie

Inkorporierung - In der Wirtschaftssoziologie: meint in der Sozialtheorie P. Bourdieus die subtile, körperliche Einschreibung oder auch Einverleibung gesellschaftlicher Machtverhältnisse und damit deren 'Verfeinerung'. >>> Inkorporierung

Hypothekenbankdarlehen - Hypothekendarlehen, Hypothekarkredit. >>> Hypothekenbankdarlehen

Führungskoalition - In der Wirtschaftssoziologie: in Kleingruppen: Bezeichnung für die solidarische Beziehung zwischen expressivem >>> Führungskoalition

Revolution, neolithische - In der Wirtschaftssoziologie: insbesondere von V.G. Childe (1925) propagiertes Konzept eines evolutionären Umbruchs von der Stufe der „Jäger- und Sammler-Gesellschaften“ zu den „ackerbauenden und viehzüchtenden Gesellschaften“, mit dem eine neue Stufe kooperativen Arbeitens, des Handwerks, des Handels, >>> Revolution, neolithische


23. 03. 2017

Ziehung - ist ein Vermerk auf dem Kurszettel an der Börse, wenn ein festverzinsliches Wertpapier >>> Ziehung

collective bargaining - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) Kollektivverhandlungen College, invisible (engl.), „unsichtbares College“, von DJ. de Solla Price (1963) geprägte Bezeichnung für zumeist nicht mehr als etwa 100 bis 200 Personen umfassende, im Vergleich zur Gesamtzahl der Mitglieder >>> collective bargaining

Produkt-Moment-Korrelationskoefflzient - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Produkt-Moment-Korrelationskoefflzient

Europäische Zentralbank, Eigenkapital - Beträgt 5000 Mill. Euro. Die nationalen Zentralbanken sind Zeichner und Inhaber des Kapitals. Die Zeichnung >>> Europäische Zentralbank, Eigenkapital

Umzugskosten - Umzugskosten werden nur dann steuerlich anerkannt, wenn der Umzug beruflich bedingt war. Das kann sowohl der Fall sein, wenn ein Arbeitnehmer den Arbeitsplatz wechselt oder erstmalig eine Stelle antritt, der Betrieb verlegt wird oder der Arbeitgeber eine Dienstwohnung verlangt. Die Kosten werden aber auch dann anerkannt, wenn sich der Weg zur Arbeit durch einen Umzug im gleichen Ort stark verkürzt.Wenn es sich um einen beruflich bedingten Umzug handelt, kann der Arbeitgeber eine ganze Menge absetzen: Kosten für die Wohnungssuche: Fahrtkosten (pauschal oder tatsächlich), Verpflegungsmehraufwendungen, Übernachtungskosten, Kosten für >>> Umzugskosten


22. 03. 2017

Kuponkasse, -büro - In grösseren Banken eigene (Unter-) Abteilung in Verbindung meist mit der Effektenabteilung, die mit Entgegennnahme, Ankauf, Inkasso, Verwertung usw. der eingereichten bzw. getrennten Kupons befasst ist ( >>> Kuponkasse, -büro

Unternehmen mit bankbezogenen Hilfsdiensten, konglomeratangehöriges - konglomeratangehöriges >>> Unternehmen mit bankbezogenen Hilfsdiensten, konglomeratangehöriges

Schuldschein, -Urkunde - Beweisurkunde, die bei der Vergabe eines Darlehens, vor allem Schuldscheindarlehens oder anderen Kredits ausgestellt wird. Allg. Urkunde, in der sich ein Schuldner zu einer bestimmten Leistung verpflichtet - meist Rückzahlung >>> Schuldschein, -Urkunde

Magnetschrift - Bei bankmässig verwendeten Belegen angewendete Zeichenschrift. Wird mittels einer metallhaltigen, magnetisch wirkenden Druckfarbe auf den Belegen angebracht. Ein >>> Magnetschrift

Globalplayer - Megabank. >>> Globalplayer


21. 03. 2017

Beschäftigungsgrad - Der Beschäftigungsgrad ist das Verhältnis >>> Beschäftigungsgrad

Staatsaufsicht, Börse - Staatliche Aufsicht über die Wertpapierbörsen, >>> Staatsaufsicht, Börse

Nachrangvereinbarung - 1. Vereinbarung, nach der sich ein Gläubiger verpflichtet, mit seiner durch ein Grundpfandrecht gesicherten >>> Nachrangvereinbarung

Gentechnikgesetz - Bundesgesetz von 1990 zur Regelung der Gentechnik. Die Zielsetzung ist der Schutz von Leben und der Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen, Sachgütern und der sonstigen Umwelt vor Gefahren, die von gentechnischen Verfahren und Produkten ausgehen können. Ferner wurde mit dem Gentechnikgesetz ein rechtlicher Rahmen für die Forschung >>> Gentechnikgesetz

Gesundheitsamt - In der Gesundheitswirtschaft: public health department Gesundheitsämter sind kommunale oder staatliche Behörden, die unter der Leitung eines Amtsarztes Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes >>> Gesundheitsamt


20. 03. 2017

Replikation - In der Wirtschaftssoziologie: Erwiderung, Wiederholung, [1] Bezeichnung für die Wiederholung einer Untersuchung an denselben oder an anderen Untersuchungsobjekten zur Überprüfung der Forschungsergebnisse. [2] Bezeichnung >>> Replikation

family, semi-patriarchal - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> family, semi-patriarchal

Geldsorten - Auch: Sorten. Bankmäss. Bezeichnung für ausländisches Bargeld in ihrem Bestand, also Banknoten >>> Geldsorten

Satz - Gesamtheit sachlich zusammengehörender Formulare, Dokumente u. dgl., die letztlich als Einheit >>> Satz

o - O Abkürzung für Order (bei Wechseln). o. Abkürzung >>> o


19. 03. 2017

Schweinezyklus - Bezeichnung für einen vom Institut für Konjunkturforschung festgestellten Zyklus, der regelmäßig alle drei bis vier Jahre mit einer entsprechenden Variation der Schweinebestände wiederkehrt. Verursacht wird der Schweinezyklus durch eine Verzögerung der Anpassung des Angebots >>> Schweinezyklus

Stakeholder - Stakeholder sind alle Personen/Institutionen die Interesse an einem Unternehmen und dessen Entwicklung haben. Es gibt interne Stakeholder >>> Stakeholder

Lombardkontingent, -limit - Auch: Lombardkreditlinie. Von einer Bank - spez. >>> Lombardkontingent, -limit

strategische Planungsfunktion - Die Funktion der strategischen Bankplanung liegt nicht nur in der Erfüllung allgemeiner Planungsaufgaben wie Reduzierung des Risikos >>> strategische Planungsfunktion

Effizienzsteigerung - In der Gesundheitswirtschaft: Allgemein Steigerung der Effizienz, also des erreichten Nutzens pro eingesetzter Ressourceneinheit. In der gesundheitspolitischen Diskussion wird Effizienzsteigerung oder >>> Effizienzsteigerung


18. 03. 2017

Tatforschung - In der Wirtschaftssoziologie: ältere >>> Tatforschung

Kursabschlag - Erfolgt auf ein Ereignis, das Anlass zu einer niedrigeren Kursnotiz an der Börse gibt: Bezugsrechtabschlag, Dividendenabschlag, >>> Kursabschlag

Industrie- und Handelskammern (IHK) - sind Organe der Selbstverwaltung der gewerblichen Wirtschaft in der Rechtsform einer Körperschaft. Zu ihren Aufgaben gehören nach Gesetz, »das Gesamtinteresse der ihnen zugehörigen Gewerbetreibenden ihres Bezirks wahrzunehmen, für die >>> Industrie- und Handelskammern (IHK)

Gesamtkapitalist, ideeller - In der Wirtschaftssoziologie: bezeichnet in der marxistischen Theorie eine Funktion des kapitalistischen Staates. Der i.e Gesamtkapitalist, ideeller übernimmt >>> Gesamtkapitalist, ideeller

Kultur, industrielle - In der Wirtschaftssoziologie: die Gesamtheit standardisierter Lebensäusserungen, die die „Industriegesellschaft“ kennzeichnen und von der Kultur anders >>> Kultur, industrielle


17. 03. 2017

eigene Risikomodelle, Anrechungsbeträge - Dem massgeblichen Anrechnungs- oder Teilanrechnungsbetrag ist der grössere der folgenden Beträge zu Grunde zu legen: 1. Der potenzielle Risikobetrag für die zum Geschäftsschluss des Vortages im Bestand des Instituts befindlichen Finanzinstrumente oder Finanzinstrumentegruppen (Portfolio). 2. Der Durchschnitt der potenziellen Risikobeträge für die zum jeweiligen Geschäftsschluss der vorangegangenen 60 Arbeitstage >>> eigene Risikomodelle, Anrechungsbeträge

Soziopathie - In der Wirtschaftssoziologie: Psychopathie Soziosomatik, in Anschluss an G. Simmel die Soziologie >>> Soziopathie

Kammergesetz - In der Gesundheitswirtschaft: chamber law Kammergesetze sind Landesgesetze, in >>> Kammergesetz

strategische Planungsträger - Oberste Organisationseinheit innerhalb der Planungsorganisation - i. strategische Planungsträger eines Entscheidungsgremiums - ist die Bankgeschäftsleitung. Sie trägt - trotz möglicher Entscheidungsdelegation - die Gesamtverantwortung für die Bank und sollte deshalb in dieser Weise in die Planungsorganisation einbezogen sein, zumal Planung i. A. und strategische Planung auf Grund ihrer weit in die Zukunft reichenden Bedeutung für die Bank im Besonderen zu den Führungsfunktionen zu zählen sind. Die Geschäftsleitung ist nicht nur für die erstmalige Initiierung und Implementierung des Planungssystems verantwortlich, sondern insb. auch für die Festlegung und Präzisierung der globalen Unternehmungsziele. Des Weiteren muss sie die in den einzelnen Geschäftsbereichen erstellten strategischen Teilpläne sanktionieren und damit für verbindlich erklären. Unterstützt wird die Geschäftsleitung durch zentrale und dezentrale Planungsorgane, wobei unterschiedliche organisatorische Einordnungen dieser Planungsorgane möglich sind. Eine zentrale Planungseinheit ist denkbar in der Form einer zentralen Stabsstelle, die direkt dem Entscheidungsgremium, also der Geschäftsleitung, unterstellt ist, aber über keine Weisungs- oder Entscheidungsbefugnisse verfügt. Möglich ist auch eine zentrale Planungsabteilung, die ebenfalls dem Entscheidungsgremium >>> strategische Planungsträger

NOPLAT - Abkürzung für Net >>> NOPLAT


16. 03. 2017

Selbstzwang - Fremdzwang - In der Wirtschaftssoziologie: [1] ein Zwang, den das Individuum auf sich selbst ausübt (S., auch: Selbstdisziplinierung) -ein Zwang, der von aussen auf das Individuum einwirkt (F.). [2] Zufolge von N. Elias Theorie (1969) ist die Geschichte der europäischen Zivilisation durch eine deutliche Zunahme von S., von >>> Selbstzwang - Fremdzwang

Lindahl-Modell - Modell des schwedischen Ökonomen Erik Robert Lindahl zur Bestimmung des optimalen Budgets an öffentlichen Gütern in einer Demokratie. Ausgehend von zwei homogenen Gruppen von nutzenmaximierenden Individuen bewies Lindahl, dass sich die optimale Höhe des öffentlichen Budgets analog zur Bestimmung der Gleichgewichtsmenge >>> Lindahl-Modell

Kapitalismuskritik, feministische - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Zwischen doppelter Ausbeutung und Subsistenzökonomie. Die Entwicklung der feministischen Kapitalismuskritik reicht von der Kritik der doppelten Ausbeutung (Familie und Betrieb) bis zur Entwicklung feministischer ökonomischer Theorien. Z.B.: Frigga Ilaug, .. Frauen-Politiken „. „Sozialistische Feministinnen in den kapitalistischen Welten haben lange versucht. einen Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Patriarchat herauszuarbeiten. Es geht nicht mehr darum, zu behaupten, nur der Kapitalismus unterdrücke die Frauen. oder gar, die Frauenunterdrückung verschwände mit der kapitalistischen Produktionsweise; jedoch scheint es notwendig, die Spezifik. in der sich die kapitalistische Produktionsweise Frauenunterdrückung zunutze macht und auf ihr aufbaut, zu begreifen. Die Produktionsverhältnisse, in denen kapitalistisch produziert wird, bringen die beiden Produktionen, die des Lebens selbst und seine Wiederherstellung und die der Lebensmittel, in ein spezifisches Zueinander. Die Produktion von Gebrauchswerten nach dem Profitprinzip ist nur möglich unter der Voraussetzung - deren Durchsetzung sie anderenfalls erzwingen muß -, dass eine ganze Reihe von Gebrauchswerten und vor allem das Leben selbst und seine unmittelbare Pflege und Erhaltung außerhalb der Profitgesetze >produziert< werden müssen. Frauen sind wegen ihrer Fähigkeit, Kinder zu produzieren, in langen historischen Kämpfen dazu ausersehen, diese notwendige Säule in kapitalistischen Produktionsverhältnissen zu spielen. Alles weitere ist das Werk von Kultur und Ideologie. Dieses System begreifen wir als kapitalistisches Patriarchat.“ „Als Arbeit gilt dabei, was in der gesellschaftlich anerkannten Form der Lohnarbeit verrichtet wird. Der größte Teil der für das Überleben von Menschen notwendigen Tätigkeiten, die von ihrer Qualität her nicht der Logik der Zeiteinsparung folgen können (dies trifft u.a. auf fast alle Tätigkeiten der Pflege der heranwachsenden Menschen zu), wird »ausgelagert«: das heißt, auf der ideologisch/kulturellen Ebene zählen sie nicht als »Arbeit«; auf der Ebene der Organisation von Arbeit heißt dies, dass sie nicht in der üblichen gesellschaftlich anerkannten Lohnform entgolten werden; auf der Ebene der »Gleichheit« der Menschen, dass sie von »Ungleichen« getan werden müssen oder ungetan bleiben. Die schon vor dem Kapitalismus vorhandene Frauenunterdrückung hat die Auftreffstruktur für eine solche Organisation gesellschaftlicher Gesamtarbeit geboten. Zugleich herrschte. diese Überdeterminierung verlangend. die Fiktion, die ganze Gesellschaft sei von gleichen und freien Menschen nach den gleichen Prinzipien von Leistung, >>> Kapitalismuskritik, feministische

Rechtsform der Deutschen Bundesbank - Bundesunmittelbare juristische >>> Rechtsform der Deutschen Bundesbank

Umweltschutzkosten - Zentrale Begrifflichkeit der betriebswirtschaftlichen Umweltökonomie. Primäre Problemstellung ist die Erhebung meist verborgener Umweltschutzkosten im Unternehmen, >>> Umweltschutzkosten


15. 03. 2017

Nominalgrösse - Geldgrösse, d.h. Wert eines Titels in jeweiligen >>> Nominalgrösse

Devisenrestriktionen - Massnahmen eines Staates, die auf eine Erschwerung, Einschränkung oder Verhinderung des Erwerbs, der Übertragung usw. von Devisen >>> Devisenrestriktionen

Gruppe, symbiotische - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Gruppe, symbiotische

Klage - ist eine Prozeßhandlung, durch die der Kläger bei einem Gericht um Rechtsschutz nachsucht. Sie richtet sich an das Gericht und gegen den Beklagten. Bei der Klage sind >>> Klage

Stock-Picking - Strategie bei der Aktienanlage, die >>> Stock-Picking


 
 
 
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