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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

25. 09. 2016

Rolloverdatum - Datum, zu dem bei einem Rollo verkre-dit die Zinskondition, falls wegen Veränderung des Referenzzinssatzes >>> Rolloverdatum

Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH - In der Gesundheitswirtschaft: Die erste Paracelsus-Klink der heutigen Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH wurde 1970 in Osnabrück eröffnet. Die Klinik wurde von ihrem Gründer, dem Arzt Prof. Dr. med. Hartmut Krukemeyer, als Praxisklinik konzipiert. Sie war mit der Verbindung von ambulanter und stationärer medizinischer Versorgung unter einem Praxisklinikdach ein außerordentlich modernes Konzept. Die Paracelsus-Kliniken Deutschland haben diese ursprüngliche >>> Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH

Liquidationskasse - Institution >>> Liquidationskasse

LMA - Abkürzung für Loan >>> LMA

reale Fremdfinanzierungskosten im Eurowährungsgebiet - Ihre Berechnung für die nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften im Euroraum durch die EZB gründet sich nach deren Darstellung auf einen Index der durchschnittlichen Rendite von Unternehmensanleihen mit einer Laufzeit von über 1 Jahr, die von nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften im Euroraum mit einem Rating im Investmentgrade-Bereich >>> reale Fremdfinanzierungskosten im Eurowährungsgebiet


24. 09. 2016

XETRA-DAX - In der sozialistischen >>> XETRA-DAX

American Stock Exchange (AMEX) - Neben der NYSE sehr bedeutende US-Wertpapierbörse. >>> American Stock Exchange (AMEX)

Ausfallprognose - Wichtigster Teil der Kreditwürdigkeitsprüfung. Prognostische >>> Ausfallprognose

Statuspolarisation - In der Wirtschaftssoziologie: Status polarization, [1] ein Zustand der Gesellschaft, in dem antagonistische Statusgruppen >>> Statuspolarisation

pay off - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> pay off


23. 09. 2016

Novation - Umwandlung eines Kreditvertrags, Schuldumwandlung, >>> Novation

Rollenhaftigkeit - In der Wirtschaftssoziologie: Kennzeichnung von Verhalten >>> Rollenhaftigkeit

Betriebsrat - Der Betriebsrat ist die Repräsentanz der Arbeitnehmer im Unternehmen. Er vertritt die Interessen der unselbständig Beschäftigten gegenüber dem Eigentümer oder Management. Seine Rechte und Pflichten sind gesetzlich geregelt. Sie können durch Tarifvertrag und Betriebsvereinbarungen erweitert, aber nicht eingeschränkt werden. Der Betriebsrat hat Informations-, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte.Der Betriebsrat ist ein gewähltes Organ der Belegschaft. Er soll die Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber vertreten. Er soll die Arbeitnehmer bei der Durchsetzung ihrer Rechte gegenüber der Betriebsleitung unterstützen. Der Betriebsrat kann mit dem Arbeitgeber Betriebsvereinbarungen schließen, in denen Arbeitsbedingungen, Urlaubsregelungen, Überstunden, Sonderzahlungen und andere Fragen geregelt werden, sofern dies nicht gegen gesetzliche Bestimmungen oder den geltenden Tarifvertrag verstößt. Das heißt: Verbesserung der sozialen Bedingungen sind fast immer möglich, Verschlechterungen gegenüber gesetzlichen Anforderungen dagegen nicht. Abmachungen unterhalb des geltenden Tarifniveaus sind nur zulässig - es sei denn, die Verträge zwischen Arbeitgeberverband und Gewerkschaften enthalten so genannte Härte- oder Öffnungsklauseln. Ähnliches gilt bei einem Haustarifvertrag. Die Mitglieder des Betriebsrates sollen ihre Tätigkeit als Ehrenamt ausüben, für das es in der Regel keine gesonderte Vergütung gibt. Eine Freistellung von der Arbeit im Betrieb ist jedoch möglich und ab einer bestimmten Größenordnung des Unternehmens vorgeschrieben. Das Unternehmen muss dem Betriebsrat Räume und andere Voraussetzungen zur Ausübung seiner Tätigkeit zur Verfügung stellen. Je nach Größe des Unternehmens hat der Betriebsrat bis zu 30 Mitglieder. Bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten mit der Firmenleitung kann der Betriebsrat vor dem Arbeitsgericht klagen. Er hat neben den Informations- und Beratungsrechten in allen sozialen, wirtschaftlichen und personellen Fragen auch Rechte auf Mitwirkung und Mitbestimmung, die gesetzlich festgelegt sind. Das gilt für Fragen der Arbeitszeit und der Arbeitsplatzgestaltung ebenso, wie für eine vom Management beim Arbeitsamt beantragte Massenentlassung. >>> Betriebsrat

Bundesgremiengesetz - Das Bundesgremienbesetzungsgesetz - so die vollständige Bezeichnung - ist Teil des zweiten Gleichberechtigungsgesetzes. Sein Ziel ist, für einen höheren Anteil von Frauen in den Gremien zu sorgen, auf deren Besetzung die Bundesregierung direkten oder indirekten Einfluss hat.Das Gremiengesetz als Teil des Gleichberechtigungsgesetzes soll die zahlenmäßig geringe Vertretung von Frauen in den über tausend Gremien im Einflussbereich des Bundes beseitigen. Die Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Beiräten, Kommissionen und Ausschüssen, bei denen der Bund die Mitglieder beruft. Dies soll auch für solche Gremien gelten, in die der Bund zwar nicht direkt entsendet, weil sie außerhalb des unmittelbaren Bundesbereichs liegen, die aber durch den Bund beeinflusst werden können, weil er zum Beispiel maßgeblich an der Finanzierung der Institution beteiligt ist. Jede vorschlagsberechtigte Stelle, also auch gesellschaftliche Institutionen, >>> Bundesgremiengesetz

Sozialismus, wahrer - In der Wirtschaftssoziologie: eine von den französischen Frühsozialisten mit beeinflusste Abart früher sozialer Theorienbildung in Deutschland >>> Sozialismus, wahrer


22. 09. 2016

erogen - In der Wirtschaftssoziologie: sexuelle >>> erogen

Konsumtion - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Verwendung des gesellschaftlichen Produktes zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. Die Verbindung zwischen Produktion und Konsumtion wird durch die Zirkulation (Austausch) und die Distribution (Verteilung) hergestellt. Zwischen >>> Konsumtion

Banklizenz - Geschäftsbetriebserlaubnis. >>> Banklizenz

Zieldefinition - In der Wirtschaftssoziologie: Zielsetzung, der Vorgang, durch den Gruppen oder Organisationen >>> Zieldefinition

Handyzahlungen - mobile >>> Handyzahlungen


21. 09. 2016

Edelmetallpensionsgeschäft - Pensionsgeschäfte >>> Edelmetallpensionsgeschäft

Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Ständiger und wechselseitiger Stoff- und Energieaustausch >>> Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur

Finanzmarktstabilität und Kreditrisikotransfer - Kreditrisikotranfer >>> Finanzmarktstabilität und Kreditrisikotransfer

Knappheitsprinzip - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Prinzip, den Verbrauch >>> Knappheitsprinzip

Gastprostitution - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung in der >>> Gastprostitution


20. 09. 2016

syndizierter Kredit, Vergabetechniken - Die Vergabetechnik internationaler konsortialer Kredite durch Banken kennt mehrere Varianten: Bei Straightsyndication kommt das Kreditgeschäft prinzipiell nur bei voller Unterbringung des Kreditbetrags zustande. Die konsortial-führende Bank gibt ein nur unverbindliches Angebot ab und ist bemüht, eine ausreichend grosse Zahl von Banken zusammenzubringen. Bei nicht ausreichenden Zusagen muss der Kreditsuchende entweder auf eine Finanzierung verzichten oder sich mit einem gekürzten Betrag zufrieden geben. Diese Syndizierung auf Besteffort-Basis ermöglicht der Führungsbank relativ risikoarmes Agieren. In manchen Situationen muss oder soll auf eine breite Syndizierung verzichtet werden, etwa wegen fehlender Markttransparenz oder wegen Präferierung eines bestimmten Bankenkreises bzw. einer diskreten Abwicklung durch den Kreditnehmer. >>> syndizierter Kredit, Vergabetechniken

Pfandbriefdarlehen - Auch: Naturdarlehen. Kredit, der vom betr. Realkreditinstitut >>> Pfandbriefdarlehen

Organkredit, Ausnahmen - Ein Teil der Vorschriften des § 15 KWG über Organkredite gilt ganz oder z. T. nicht für: 1. Kredite, die dem Bund, einem Sondervermögen des Bundes, einem Bundesland, einer Gemeinde oder einem Gemeindeverband gewährt werden; 2. ungesicherte Forderungen an andere Banken aus bei diesen unterhaltenen Guthaben, die spätest. in 3 Monaten fällig sind (Guthaben eingetragener Kreditgenossenschaften bei ihren Zentralbanken, von Sparkassen bei ihren Girozentralen, von Zentralbanken und Girozentralen bei ihren Zentralinstituten >>> Organkredit, Ausnahmen

Zahlungsverkehrsfazilitäten im Auslandsgeschäft - Die Abwicklung von Zahlungen im Aussenwirtschaftsverkehr durch Banken erfolgt in 2 grunds. Formen: 1. Als nichtdokumentäre Zahlungen (Cleanpayments). Dies sind Zahlungen, die weder mit Inkasso- noch mit Akkreditivgeschäften verbunden sind, denen also keinerlei Dokumente zu Grunde liegen. Sie haben Bedeutung im Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr. 2. Als dokumentäre Zahlungen. Dies sind Zahlungen, die mit Inkasso- oder Akkreditivgeschäften >>> Zahlungsverkehrsfazilitäten im Auslandsgeschäft

kognitiv - In der Wirtschaftssoziologie: das >>> kognitiv


19. 09. 2016

Bankleistungen ökologiebezogener Art - Geschäftsbanken sind Anbieter auch von Finanzdienstleistungen mit ökologischen Komponenten. Verschiedene Bankengruppen sind bspw. eingebunden in den prozessualen Ablauf - i. S. d. Hausbankverfahrens - der Beantragung und Bereitstellung der Finanzierungshilfen der KfW-Gruppe oder auch EIBankleistungen ökologiebezogener Art Diese mehr abwicklungstechnische Funktion der Geschäftsbanken in der Umweltschutzfinanzierung wird z.T. ergänzt um das Angebot eigener Finanzierungsfazilitäten, die mit einer Art Zweckbindung für Umweltschutzinvestitionen eingesetzt werden. Derartige Finanzierungsfazilitäten können z.Bankleistungen ökologiebezogener Art mit einer gleichzeitig aus öffentlichen Mitteln finanzierten Umweltschutzinvestition im Zusammenhang stehen, da als Voraussetzung für öffentliche Finanzierungshilfen weitere private Kreditgeber und ein gewisser Eigenanteil des Kreditnehmers anzusehen sind. Banken sind als Anbieter von Finanzierungsfazilitäten für Umweltschutzinvestitionen - sei es im Rahmen spez. Programme oder der allgemeinen Kreditvergabe - gefordert, umweltspezif. Know-how zu generieren, um die den vorgelegten Kreditanträgen zu Grunde liegenden Investitionen hins. ihrer Umweltwirksamkeit bzw. -Verträglichkeit beurteilen, we- nigst, aber tendenziell einschätzen zu können. Zunehmende Bedeutung ist Umweltschutzfinanzierungen der Geschäftsbanken beizumessen, da die öffentliche Hand ihre Initialfunktion weitgehend erfüllt hat und die Umweltverantwortung durch die Verschärfung haftungsrechtlicher Vorschriften mehr in den privatwirtschaftlichen Bereich verlagert wird. Als potenziell in Frage kommende Bankleistungsangebote mit Umweltkomponente sind sowohl Anlage- als auch Finanzierungsfazilitäten zu nennen. Als Sonderfinanzierungsform kann auf die Projektfinanzierung verwiesen werden, wobei die der Finanzierung zu Grunde liegenden Projekte meist gravierende Umweltwirkungen aufweisen und somit auch den Kapitalgebern ein gewisses umweltverantwortliches Handeln abverlangen. Banken als Kapitalgeber können in diesen Fällen vor allem auf das Vorhandensein von Umweltgutachten zu den betr. Projekten achten bzw. dringen, das Ergebnis dieser Studien kritisch reflektieren oder ggf. weitere Gutachten zur Umweltverträglichkeit des Projekts anfordern. Die Vermittlung von Finanzierungsfazilitäten für Umweltschutzinvestitionen der KfW durch Geschäftsbanken kann nicht als reine (Vermittlungs-)Dienstleistung der Hausbank interpretiert werden, sondern - wenngleich auch nicht originäre Finanzierungsfazilität der Banken mit umweltbezogener Komponente - als Bestandteil eines Finanzierungskonzepts für Umweltschutzinvestitionen von Unternehmen. Die umweltspezif. Förderrichtlinien der öffentlichen Hand bieten den Geschäftsbanken Anhaltspunkte für Beratung potenzieller Kreditnehmer hins. einer Inanspruchnahme dieser Finanzierungshilfen. Die Erweiterung der Bankleistungsprogramme um Anla-gefazilitäten mit Umweltkomponenten ist in der jüngeren Vergangenheit vermehrt zu beobachten, weniger allerdings in Deutschland. Auch in diesen Fällen kann nur von indirekten Umweltwirkungen gesprochen werden, die mit solchen neuartigen Leistungsangeboten verbunden sind. Die in diesen Zusammenhang gehörenden »Ökofonds«, »Ökodepots«, »Ökoaktien«, »Ökospar-briefe« u.dgl. weisen teilw. ungewohnte Besonderheiten auf. Zum einen sind Ökofonds, deren Gelder zweckgebunden >>> Bankleistungen ökologiebezogener Art

Crosscurrency-Geschäft - 1. Usance-Geschäft. >>> Crosscurrency-Geschäft

Darlehenserwerbsgeschäft - Bankgeschäft nach § 1 KWG. Dort formuliert als die Eingehung der Verpflichtung, >>> Darlehenserwerbsgeschäft

Länderrisikoteilung - Länderrisikopolitik, >>> Länderrisikoteilung

Arbeit, notwendige - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Teil der in der materiellen Produktion verausgabten lebendigen Arbeit, geleistet in dem Teil des Arbeitstages. der als notwendige Arbeitszeit bezeichnet wird. Die notwendige Arbeit dient der Produktion eines Wertes. der die Reproduktion der >>> Arbeit, notwendige


18. 09. 2016

Antriebslehren, thematische - In der Wirtschaftssoziologie: Erklärungsversuche der Wirksamkeit des Antriebs. Unterschieden werden monothematische >>> Antriebslehren, thematische

EG-Richtlinien - Die römischen Verträge der Europäischen Gemeinschaft (EG) bestimmen, daß kein Mitgliedsland durch nationale Gesetze Nachteile im Wettbewerb für Produkte aus anderen Mitgliedsländern schaffen >>> EG-Richtlinien

Pfandschein - Dem Kreditnehmer über das Pfand ausgestellte Bescheinigung. 1. Beim Pfandkredit, spez. bei Pfandleihe für den Darlehensnehmer ausgestellte Bescheinigung, eine Form des Legitimationspapiers, >>> Pfandschein

abdikativ - In der Wirtschaftssoziologie: Führungsstil >>> abdikativ

Diskontierung von Wechseln - Inhalt des Diskontgeschäfts >>> Diskontierung von Wechseln


17. 09. 2016

bankeigene Risikomodelle - eigene >>> bankeigene Risikomodelle

Neuraminidase-Hemmer - Neuraminidase-Hemmer wie Tamiflu und Relenza sind Medikamente, die verhindern können, dass sich Grippe-Viren im Körper ausbreiten. Sie helfen nachweislich gegen die menschliche Grippe (Influenza) und gelten als einzige wirksame Mittel bei einer Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1.So genannten Neuraminidase-Hemmern kommt bei der Bekämpfung der Vogelgrippe eine ganz besondere Bedeutung zu. Seit Jahren bekannte Grippemittel, wie Tamiflu von der Schweizer Firma Roche oder Relenza vom britischen Arzneimittelhersteller GlaxoSmithKline, sollen eine Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus über die ganze Erde (Pandemie) verhindern. Insbesondere soll mit der Einnahme die Zeit bis zur Entwicklung eines Impfstoffes überbrückt werden. Tamiflu und Relenza bieten zwar keinen umfassenden Schutz gegen eine Infektion wie eine Impfung, sie können aber die Symptome lindern und dadurch die Überlebenschancen der Erkrankten deutlich verbessern. Angriffspunkt der Medikamente >>> Neuraminidase-Hemmer

Auslandsaktien (ausländische Aktien) - Als Kapitalanlage haben Auslandsaktien auch für deutsche Anleger wachsende Bedeutung angenommen. Es sind dies Anteile an ausländischen Unternehmen. >>> Auslandsaktien (ausländische Aktien)

Basisrisiko - 1. Begriff: Als Basis bezeichnet man die Differenz im Preis bzw. im Zinssatz ähnlicher (aber nicht identischer) Finanzprodukte. Das Basisrisiko ist der potenzielle Verlust, der sich aus Veränderungen in dem Preis- bzw. Zinsverhältnis solcher ähnlichen Finanzprodukte innerhalb eines Portfolios ergibt. Basis Trading ist das Tätigen von Handelgeschäften, so dass die resultierenden Positionen aus der Veränderung einer vom Händler erkannten Diskrepanz des Verhältnisses profitieren. – 2. Basisrisiko bei Zinsfutures: Bei Hedgingstrategien mit mittel- und langfristigen Zinsfutures (z. Basisrisiko Euro-Bund-Future) wird das zinsinduzierte Kursrisiko durch das Basisrisiko getauscht. Basisrisiko entstehen, weil sich die Gross Basis u. a. zufällig und damit nicht vorhersehbar ändert. Obwohl diese unvorhersehbaren Veränderungen der Basis von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden, können letztlich zwei wesentliche Ursachen für das Basisrisiko genannt werden: (1) Gross Basisrisiko und (2) Cross Hedge Basisrisiko – a) Vorhersehbare Veränderung der Gross Basis: Bei der Ermittlung des Fair Values von Futures mit Hilfe des kostenbezogenen Ansatzes werden sowohl die Refinanzierungskosten (Haltekosten) als auch die Zinserträge berücksichtigt. Die Differenz wird als Carry Basis bezeichnet. Die Gross Basis hat die Tendenz, der Carry Basis zu folgen. Bei Fälligkeit des Kontraktes ist die Gross Basis für die CTD-Anleihe i. d. R. Null. Dieses Verhaltensmuster der Gross Basis ist vorhersehbar und bereits bei der Ermittlung des Fair Values von Futures berücksichtigt. Deshalb fließen diese Effekte auch in die Berechnung der Implied Repo Rate und damit letztlich in das Hegdeergebnis ein. – b) Nicht vorhersehbare Veränderung der Gross Basis: Das Basisrisiko wird neben diesen vorhersehbaren Ursachen insbesondere durch die Veränderung der Repo Rate und einen Wechsel der CTD beeinflusst. >>> Basisrisiko

Verstärkerreiz - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Verstärkerreiz


16. 09. 2016

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