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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

19. 01. 2018

Entlohnungssystem - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Entlohnungssystem

Warenzirkulation - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Ihre allgemeine Formel ist Ware-Geld-Ware. Die Ware ist Ausgangs- und Endpunkt der Zirkulation. Der Gebrauchswert der Ware am Ausgangs- und Endpunkt der Zirkulation ist qualitativ unterschiedlich. Der Wert der Ware bleibt bei dieser Zirkulation quantitativ gleich. Die Befriedigung >>> Warenzirkulation

Fremdeinstellung - In der Wirtschaftssoziologie: nach A. Schütz (1932) die durch eine besondere Einstellung gekennzeichnete Zuwendung eines Individuums >>> Fremdeinstellung

Neutraler Ertrag - ist der Ertrag, der nicht der gewöhnlichen betrieblichen >>> Neutraler Ertrag

internes Ratingsystem, Trennschärfe - Eines der Gütekriterien bankinterner Ratingsysteme. Fähigkeit, im Voraus ausfallgefährdete Kreditnehmer zu identifizieren bzw. ausgefallene und nicht ausgefallene Kreditnehmer zu separieren. Überprüfung der Trennschärfe kann nach Darstellung der Bundesbank >>> internes Ratingsystem, Trennschärfe


18. 01. 2018

Politökonomie - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Politökonomie

gekorener Geschäftsleiter - 1. In Ausnahmefällen kann die BaFin anstelle geborener Geschäftsleiter auch eine andere mit der Führung der Geschäfte betraute und zur Vertretung ermächtigte Person widerruflich als Geschäftsleiter bezeichnen, wenn sie zuverlässig ist und die erforderliche fachliche Eignung hat. Ggs.: geborener Geschäftsleiter. 2. Sind bei Banken, die in anderer Rechtsform als der des Einzelkaufmanns betrieben werden, durch die BaFin wegen Insolvenzgefahr entspr. Massnahmen angeordnet und ist Geschäftsleitern die Ausübung ihrer Tätigkeit untersagt worden, so hat das Gericht des Sitzes der Bank auf Antrag der BaFin die erforderlichen geschäftsführungs-und vertretungsberechtigten Personen >>> gekorener Geschäftsleiter

Alltagsleben - In der Wirtschaftssoziologie: everyday life, vor allem in der phänomenologischen Soziologie und im symbolischen >>> Alltagsleben

Alter, soziales - In der Wirtschaftssoziologie: social age, im Unterschied zu dem nach Lebensjahren gemessenen Alter die sozial bestimmten Definitionen des Altseins: Die Lebensphasenkategorien Kind, Jugendlicher, Erwachsener, Greis, verschiedene organisationsinterne Altersmassstäbe >>> Alter, soziales

Pfad, klinischer - In der Gesundheitswirtschaft: Siehe >>> Pfad, klinischer


17. 01. 2018

Eignung von Bankgeschäftsleitern, persönliche - persönliche >>> Eignung von Bankgeschäftsleitern, persönliche

Deutsche Bundesbank, Grundsätze der Rechnungslegung - Allgemeine Rechnungslegungsprinzipien: Wiedergabe eines den tatsächlichen Verhältnissen entspr. Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, Vorsichtsprinzip, Berücksichtigung von Bilanz beeinflussenden Ereignissen, >>> Deutsche Bundesbank, Grundsätze der Rechnungslegung

Konvention - In der Wirtschaftssoziologie: das durch eine (oftmals stillschweigende) Übereinkunft geregelte Verhalten. >>> Konvention

Jour fixe in der Controllerarbeit - Die Hausbesuchspraxis des Controllers fällt immer schwerer, wenn man dann kommt, wenn eine Abweichung entstanden ist. Besonders eben, wenn diese Abweichungen ungünstig sind - d.h. dass weniger verkauft wurde als geplant oder die Kosten über den Planrahmen hinausgewandert sind. In diesem Moment hat der Controller immer ungünstige Eintrittskarten. Man wird eher als Kontrolleur empfunden, >>> Jour fixe in der Controllerarbeit

Rechtssoziologie - In der Wirtschaftssoziologie: der Teil der Soziologie, der sich mit den Rechtsnormen >>> Rechtssoziologie


16. 01. 2018

Vorprüfungsverfahren - Teil des Schlichtungsverfahrens >>> Vorprüfungsverfahren

Gesprächstherapie - In der Wirtschaftssoziologie: [1] in der Heilbehandlung psychischer Störungen zusammenfassende Bezeichnung für verschiedene Methoden, die eine sprachliche Kommunikation zwischen >>> Gesprächstherapie

Sonderverwahrung - Die Depotbank verwahrt die eingelieferten Effekten gesondert von anderen >>> Sonderverwahrung

Aktienmehrheit - In der Hauptversammlung der AG wird das Stimmrecht der Aktionäre nach Nennbeträgen der Aktien ausgeübt. Eine einfache >>> Aktienmehrheit

Hauptklassen - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Hauptklassen


15. 01. 2018

Kurswert - Marktwert eines Wertpapiers, der sich gemäß der Preisfeststellung (Handelssysteme oder Skontroführer) zu einem bestimmten Zeitpunkt ergibt. Der Kurswert ist also der Preis, der für Wertpapiere >>> Kurswert

Leitzinsen - Leitzinsen geben die Bedingungen an, zu denen sich Kreditinstitute bei Noten- und Zentralbanken mit Geld versorgen. Die Noten- und Zentralbanken können daher durch die Festsetzung ihrer Zinssätze die Zinsverhältnisse am Geldmarkt und die allgemeine Zinsentwicklung entscheidend >>> Leitzinsen

Bilanzstrukturmanagement. Aufgaben - Gegenstand des - vor allem zinsgeschäftsorientierten - Bilanzstrukturmanagements sind die Aktiv- und Passivgeschäfte im Kunden- und Eigengeschäft einer Bank. Im Vordergrund steht die gesamtbankbezogene risiko- und ertragsorientierte Koordination des Aktiv- und Passivgeschäfts. Die Steuerung des Zinsgeschäfts erfordert dabei die jeweilige vertikale und horizontale Koordination der Aktiv-und Passivpositionen. Auch wenn das Bilanzstrukturmanagement >>> Bilanzstrukturmanagement. Aufgaben

Devisen-Fixing - So wurde die bis zum Beginn der Europäischen Währungsunion übliche Feststellung der Devisenkurse durch einen amtlichen Kursmakler bezeichnet. Dabei war vor allem >>> Devisen-Fixing

Weltsystem, kapitalistisches - In der Wirtschaftssoziologie: Begriff von I. Wallerstein (1974, 1980) in der Nachfolge der Dependencia-Theorie, mit dem die Entwicklungen der verschiedenen Gesellschaften in den verschiedenen Regionen der Erde seit dem 16. Jh. zu einer Gesamtentwicklung zusammengefasst >>> Weltsystem, kapitalistisches


14. 01. 2018

mediational codes - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> mediational codes

Rechnungsabschluss - Von § 355 HGB für Kontokorrentverhältnisse vorgeschriebener regelmässig zu erstellender Abschluss mit Feststellung des sich für die beiden Parteien - Kunde, Bank - ergebenden Saldos. Banken erteilen lt. ihren AGB mind. einmal jährlich ihren Kunden Rechnungsabschlüsse. Lt. AGB >>> Rechnungsabschluss

Mindestreserve - ist ein Betrag, den -Kreditinstitute bei der Deutschen Bundesbank unverzinslich hinterlegen müssen. Die Mindestreservebeträge werden in Prozent von den Verbindlichkeiten der Kreditinstitute, also von den im Passivgeschäft hereingenommenen •Einlagen usw., berechnet. Die Mindestreservesätze werden von der Deutschen Bundesbank zur Steuerung der Entwicklung der Geldmenge je nach Erfordernis festgesetzt. Die Möglichkeit der Geldschöpfung >>> Mindestreserve

Changes in Circumstances - Analog: Escape-, Non-availabilityclause. >>> Changes in Circumstances

Sozialforschung, historische - In der Wirtschaftssoziologie: historical social research, auch: quantitative historical re-search, seit den 1950er Jahren Arbeitsrichtung im Überschneidungsbereich von Soziologie und Geschichtswissenschaft. Sie geht davon aus, dass beide Disziplinen den gleichen Gegenstand haben, und wendet sich gegen Historismus >>> Sozialforschung, historische


13. 01. 2018

Mindestreservepolitik im Eurosystem - Mindestreservepolitik >>> Mindestreservepolitik im Eurosystem

Scheckinkassohaftung - Haftung >>> Scheckinkassohaftung

Festzinsüberhang, aktivischer - Der Festzinsblock auf der Aktivseite >>> Festzinsüberhang, aktivischer

IFT - Abkürzung für Interbank File Transfer des S.W.I.F.T.-Sys-tems. >>> IFT

Pensionsverpflichtung - Von einer Bank übernommene - u. U. gesetzliche >>> Pensionsverpflichtung


12. 01. 2018

Enquete - In der Wirtschaftssoziologie: (frz.), >>> Enquete

folk culture - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> folk culture

Gruppenspannung - In der Wirtschaftssoziologie: group tension, >>> Gruppenspannung

International Development Association - Internationale Entwicklungsorganisation. Abk.: IDA. Internationale Entwicklungsorganisation. Institut der Weltbankgruppe. Anlass der Gründung war u.a., dass sich viele Entwicklungsländer so stark verschuldet hatten, dass benötigte weitere Kredite nicht mehr verfügbar gemacht wurden. Vergibt Kredite an Entwicklungsländer der unteren Volkseinkommensgruppen zu weichen Konditionen, d. h. praktisch zinslos mit sehr langen Laufzeiten und vielen tilgungsfreien Jahren. Die IDA ist die wichtigste multilaterale >>> International Development Association

Unterbeteiligung - gesetzlich nicht geregelte, von der Rechtsprechung anerkannte Beteiligung an einer Gesellschaftsbeteiligung. Eine Unterbeteiligung kann für die Vertragspartner gesellschafts- und steuerrechtlich bedeutsam sein: In atypischen Fällen kann Mitunternehmerschaft vorliegen. Gemäß §179 II 3 AO kann dann eine gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (etwa Gewinn, Einheitswert) erfolgen (Feststellungsbescheid). >>> Unterbeteiligung


11. 01. 2018

interne Revision, Sonderprüfungen - Nach MaRisk muss bei Banken sichergestellt sein, dass >>> interne Revision, Sonderprüfungen

Mindesteigenmittel - Mindesteigenkapital... >>> Mindesteigenmittel

elektronische Zahlungen - Zahlungen auf der >>> elektronische Zahlungen

d/c - Auch: d/p. Abkürzung für Documents against Cash, >>> d/c

Universalbankensystem-Interessenkonflikte - Eine Vielzahl der gegen das Universalbankensystem vorgebrachten kritischen Argumente lässt sich darauf reduzieren, class sich die Universalbanken bei der Verfolgung ihrer Ziele spezif. Interessenkonflikten ausgesetzt sehen, die nicht selten zu Lasten der wirtschaftlich Schwächeren, vor allem entspr. Kundengruppen, ausgetragen werden. So ist z. B. ein Interessenkonflikt schon dadurch vorprogrammiert, dass eine universalisierte Bank für Anlage-, Kredit- und Dienstleistungswünsche ihrer Kunden nahezu stets mehrere Alternativen offerieren kann und nicht auszuschliessen >>> Universalbankensystem-Interessenkonflikte


10. 01. 2018

Verlässlichkeit - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Verlässlichkeit

Noo-Soziologie - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung von W. Sombart (1923, 1956) für eine „geistwissenschaftliche“ im Unterschied zu einer naturalistisch-psychologischen >>> Noo-Soziologie

Smallticketleasing - Leasinggeschäft mit Objekten relativ geringen Wertes; überwiegend im >>> Smallticketleasing

Verallgemeinerung - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Verallgemeinerung

Innovationsstrategie - Generelle Unterscheidung: - Push-Strategie (technology-push): die Innovation kommt aus dem F&E Bereich, d.h. der Antrieb kommt vom Anbieter, d.h. ein neuer Markt muß erst geschaffen werden. - Pull-Strategie (market-pull): Der Antrieb kommt vom Markt (er verlangt nach einer Innovation). Bedürfnisse werden durch ein neues Produkt etc. befriedigt. Die Innovationsstrategie umfaßt alle strategischen Aussagen für die Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte und Verfahren, für die Erschließung neuer Märkte... Was wird erreicht durch eine Innovationsstrategie ? - Verbesserung der Produkte - höherer Kundennutzen - Wettbewerbsvorteil Strategie steht im Mittelpunkt eines effizient funktionierenden Innovationsmanagements (Zahn): Welche Rolle spielt die Strategie im Innovationsgeschehen ? Pionierstrategie: Firmen, die diese Strategie verfolgen, wollen die Innovation vor allen anderen marktwirksam durchsetzen. Imitationsstrategie: Hier werden Pionierunternehmen konsequent beobachtet. (z.B. IBM war nicht der Erfinder des Computers, sondern Imitator - aber sehr erfolgreich) Nischenstrategie: Hier will man kleine, wettbewerbsimmune, lukrative Märkte erreichen Wovon >>> Innovationsstrategie


 
 
 
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