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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

24. 09. 2018

Apologetik - Polemik - In der Wirtschaftssoziologie: komplementäre Argumentationsmodi, mittels derer Meinungs- >>> Apologetik - Polemik

Haircut - "Haircut" ist ein Begriff der Finanzwirtschaft. Er beinhaltet die Abschläge vom Wert von Kreditsicherheiten. Die Haircuts können im Zeitverlauf die Wertveränderungen erklären. Wichtig für die Berechnung der Abschläge sind die vergangenheitsgerichteten Wertschwankungen der betreffenden Sicherheitskategorie und die Restlaufzeit der Kreditsicherheiten. Möglichkeit der kreditgebenden Bank, bei Verfall >>> Haircut

lange Sicht, langfristig - Im Bankverkehr Fristen, >>> lange Sicht, langfristig

Legalisierung - In der Wirtschaftssoziologie: bei M. Weber Oberbegriff für den Wandel einer charismatischen Herrschaft >>> Legalisierung

Währungsrisikovermeidung über Kontrahierungswährung - Entspr. den Möglichkeiten im- und exportierender Unternehmen zu einer wechselkursrisikoorientierten Wahl der Fakturierungswährung verfügen Banken analog durch eine gezielte Wahl der Kontrahierungswährung über die Möglichkeit einer Vermeidung des Wechselkursrisikos. Da das Bestehen einer (offenen) Devisenposition Voraussetzung für das Wechselkursrisiko ist, ist die Kontrahierung in der eigenen Landeswährung einfachste und sicherste Möglichkeit zur Ausschaltung von Wechselkursrisiken. >>> Währungsrisikovermeidung über Kontrahierungswährung


23. 09. 2018

Reiz, unterschwelliger - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für Reize, die keine Empfindung auslösen, da sie unterhalb der Reizschwelle >>> Reiz, unterschwelliger

Bioindikatoren - sind Organismen bzw. Artengruppen, die geeignet sind, den Nachweis von Schadstoffen und deren Wirkung zu erbringen. Das Verhalten der Organismen, wie Vermehrung oder Sterblichkeit, ist eng mit den ökophysiologischen >>> Bioindikatoren

marktpolitische Aktionsparameter, Koordination - marktpolitisches >>> marktpolitische Aktionsparameter, Koordination

vertraglich gebundener Inhaber - Nach der Empfehlung der EG-Kommission zu Zahlungssystemen, insb. zu den Beziehungen zwischen Karteninhabern >>> vertraglich gebundener Inhaber

Frühe Mehrheit - Lebenszyklus >>> Frühe Mehrheit


22. 09. 2018

Widerspiegelungstheorie - In der Wirtschaftssoziologie: Abbildtheorie, [1] auf Demokrit zurückgehende Lehre von der Erkenntnis als Widerspiegelung oder Abbildung der objektiven Realität im menschlichen Bewusstsein. >>> Widerspiegelungstheorie

Anrechnung von Risikoaktiva - Risikoaktivaanrechnung. >>> Anrechnung von Risikoaktiva

Sozialwohnung - Wird der Bau von Wohnraum durch öffentliche Mittel subventioniert und nur an Wohnberechtigte vergeben, spricht man von einer Sozialwohnung. Anspruch auf eine solche Wohnung haben nur Mieter, deren Einkommen und Familienstand den staatlichen Förderbedingungen entspricht. Für sie wird die so genannte Kostenmiete, die sich kalkulatorisch aus dem Grundstückspreis, den Baukosten und dem Aufwand für die Verwaltung des Wohnungsbestandes ergibt, durch staatliche Zuschüsse auf ein Niveau gesenkt, das als "sozialverträglich" gilt.Sozialer Wohnungsbau gibt es in der Bundesrepublik seit 1950. Gefördert werden sollen dadurch Wohnungen, die nach Größe, Ausstattung und Kosten für breite Schichten der Bevölkerung bestimmt und geeignet sind. Deshalb gibt es beim Sozialen Wohnungsbau sowohl Vorschriften für die Mindestausstattung >>> Sozialwohnung

Freizeitwirtschaft - Zunehmender Wohlstand und eine abnehmende Zahl von Arbeitsstunden haben dazu geführt, dass ein Wirtschaftszweig entstanden ist, der früher nur eine untergeordnete Rolle spielte, inzwischen aber zu einer Wachstumsbranche geworden ist, in der weiterhin zahlreiche neue Arbeitsplätze entstehen: die Freizeitwirtschaft. Es handelt sich allerdings um eine sehr heterogene Branche, da in ihr alle Aktivitäten angesiedelt sind, mit denen Menschen ihre freie Zeit verbringen.Die Freizeitbranche reicht von der Unterhaltung über die Gesundheitspflege und den Sport bis hin zum Heimwerkertum. Für die Anbieter in diesem Markt ist daraus ein neues berufliches Betätigungsfeld geworden. >>> Freizeitwirtschaft

Bankbeteiligung - nach §12 I KWG Anteile an Kreditinstituten i. S. des KWG und an sonstigen Unternehmen (auch ohne Beteiligungsabsicht). – Abweichend von dem Beteiligungsbegriff des §271 I HGB (Beteiligungen) erfasst das Kreditwesengesetz als B.: (1) jeden unmittelbaren Anteilsbesitz an anderen Kreditinstituten; (2) den Anteilsbesitz an sonstigen Unternehmen, wenn er 10% des Kapitals des Unternehmens (Nominalkapital, >>> Bankbeteiligung


21. 09. 2018

Revolving-Multi- (Multiple-)optionfacility - Am internationalen Kreditmarkt >>> Revolving-Multi- (Multiple-)optionfacility

Frachtkosten - Soweit es sich um Eingangsfrachten handelt, werden sie gewöhnlich in den Einstandspreis bezogener Materialien oder Komponenten-Bauteile einbezogen. So weit unterscheiden sich Einstandspreis vom Einkaufspreis. Die Ausgangsfrachten, oft auch als Sondereinzelkosten des Vertriebs bezeichnet, werden meistens angesetzt im Sinn einer Quasi-Erlösschmälerungsrate; vom Umsatz also abgezogen und damit auch den Deckungsbeitrag >>> Frachtkosten

MFI-Kredite an Nicht-MFI im Eurowährungsgebiet - MFI Credit to Euroarea-Residents. Buchkredite der MFI an Nicht-MFI im Eurowährungsgebiet >>> MFI-Kredite an Nicht-MFI im Eurowährungsgebiet

BZÜ-Abkommen - “Abkommen über die Umwandlung beleghafter Überweisungen (Gutschriften) mit prüfziffergesicherten Verwendungszweckangaben in Datensätze mittels Codierzeilenlesung und deren weitere Bearbeitung (BZÜ-Abkommen)”, jetzt im “Abkommen zum Überweisungsverkehr (Überweisungsabkommen)” integriert. Nach der im Überweisungsabkommen festgeschriebenen vollständigen EZÜ-Pflicht gilt für Überweisungsaufträge mit Textschlüssel 17, dass das erstbeauftragte Institut die in der Anlage 2 des Überweisungsabkommens beschriebene Prüfziffernrechnung für interne Zuordnungsdaten, >>> BZÜ-Abkommen

Point of sale - Siehe auch: Point-qf-Purchase 1. Abk.: POS. Allg. Verkaufsort beim Handel mit Waren und Dienstleistungen. 2. Spez. Abwicklungspunkt für Verfahren bargeldloser Zahlungen an Kassen und >>> Point of sale


20. 09. 2018

Empirismus, logischer - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Empirismus, logischer

Umweltbildung - 1. Verständnis von Umweltbildung Für Umweltbildung stehen unterschiedliche Begriffe wie Umwelterziehung oder Ökopädagogik, Naturpädagogik, ökologisches Lernen oder Umweltlernen. Bereits 1969 wurde folgender Begriff in der angelsächsischen Literatur geprägt, der lange Zeit die allgemeine Diskussion um Umweltbildung bestimmt hat: „ Environmental education is the process of recognising values and clarifying concepts in order to develop skills and attitudes necessary to understand and appreciate the inter-relatedness among man, his culture, his biological surroundings. Environmental education also entails practice in decision-making and self-formulation of a code of behavior about issues concerning environmental quality“. In Anlehnung an den Rat von Sachverständigen für Umweltfragen (SRU) soll ein Begriff von Umweltbildung zugrunde gelegt werden, der davon ausgeht, daß durch Bildungsprozesse den Menschen Einsichten, Einstellungen und Werthaltungen vermittelt werden können, die den Erhalt der Umwelt durch eine dauerhaft-umweltgerechte Entwicklung ermöglichen. Umweltbildung wird als ein alle Bildungsbereiche umfassender Begriff verstanden. Für die praktische Umweltbildungsarbeit lassen sich einige Grundsätze ableiten, die sich in den letzten Jahren in der theoretischen Diskussion um Umweltbildung herauskristallisiert haben. Umweltbildung ist als Bestandteil von Allgemeinbildung zu verstehen, über die eine eigenständige Auseinandersetzung mit der belebten und unbelebten Natur und mit der Rolle, die Menschen (als Teil der Natur und als kulturell geformte und Kultur produzierende Wesen) darin spielen, ermöglicht werden soll. Das Verhalten des Menschen zu sich selbst und zur Natur ist kulturelle Leistung und was wir als Natur wahrnehmen, ist durch unsere kulturell geformte Wahrnehmung bestimmt. Umweltbildung soll dazu befähigen, dieses Verhältnis zu verstehen, zu reflektieren und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten. Das Ziel steht darin, Menschen zu qualifizieren, sich an der Gestaltung heutiger sozialer, ökologischer und ökonomischer Verhältnisse so zu beteiligen, daß dieses nicht auf Kosten anderer Menschen und nicht auf Kosten künftiger Generationen geschieht. Umweltbildung soll weiterhin dazu beitragen, Menschen zu ermutigen und sie dabei zu unterstützen, ihre Kompetenzen und vielfältige Sichtweisen zu entwickeln. Dabei geht es darum, zukunftsfähige Lebensstile und Gestaltungsmöglichkeiten, Verhaltensweisen, ethische Positionen, Handlungsmöglichkeiten im Alltag, nachhaltige Konsummuster und Zusammenhänge zwischen einer befriedigenden Lebensweise und Umweltbedingungen kennenzulernen und ausprobieren zu können. Voraussetzungen dafür sind die Entwicklung von vielfältigen Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeiten, von grundlegenden Sach-, Orientierungs- und Zusammenhangswissen über Alltagssituationen, die Verstehen und Handeln erfordern. Im Kontext von Umweltpolitik wird Umweltbildung als „persuasives“ Instrument verstanden, das sich auch den einzelnen Menschen, aber auch auf Gruppen von Individuen bezieht. Umweltbildung wird als ein aktives Instrument im Sinne von Umweltvorsorge aufgefaßt, wobei weiter zwischen Informations- und Steuerungsinstrumenten zu differenzieren ist. 2. Die Umweltbildungsdiskussion: international und national Umweltbildung steht spätestens seit Ende der 60er Jahre international auf der Tagesordnung. Seitdem haben zahllose internationale Konferenzen stattgefunden, die mit dem Ziel durchgeführt wurden, Umweltbildung in den verschiedenen Bildungsbereichen zu etablieren. Aktivitäten zur Umweltbildung wird vor allem das Bemühen der Vereinten Nationen (VN) und ihrer Organisationen deutlich, das Thema Umweltbildung weltweit zu verankern. Als Fortsetzung aller bislang initiierten internationalen Umweltbildungsaktivitäten hat die UNESCO 1977 eine erste weltweite Konferenz über Umwelterziehung in Tiflis durchgeführt. Diese Konferenz sollte entscheidenden Einfluß auf das Verständnis und die Weiterentwicklung von Umweltbildung haben. Eine weitere zwischenstaatliche UNESCO-Konferenz - International Congress an Environmental Education - in Moskau (1987) verabschiedete einen „Internationalen Aktionsplan für Umwelterziehung“ in den neunziger Jahren, in dem die Erfahrungen seit der ersten Konferenz ausgewertet und vor allem Vorschläge für die Integration von Umweltthemen in Schule, Hochschule und Forschung unterbreitet wurden. Die internationale Diskussion über Umwelt und dauerhafte Entwicklung, die von den genannten Veröffentlichungen und Ereignissen ausgelöst wurde, hatte ihren Höhepunkt auf der Konferenz der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung (United Nations Conference an Environmental and Development, UNCED) in Rio de Janeiro 1992 (Rio Konferenz). Auf ihr wurden neben vielen anderen wichtigen Erklärungen und Übereinkünften die Agenda 21 verabschiedet (Lokale Agenda 21). Dieses Dokument beschreibt Handlungsmöglichkeiten, die ergriffen werden müssen, um das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zu erreichen. Obwohl in der Agenda 21 in fast allen Kapiteln durchgängig auf Umweltbildung Bezug genommen wird, wird in Kapitel 36 dieses Dokuments explizit die Frage Bildung, öffentliches Bewußtsein und Ausbildung thematisiert und ein entsprechender Handlungskatalog aufgestellt. Die verschiedenen Initiativen und Aktivitäten zur Umweltbildung haben ab der zweiten Hälfte der 80er Jahre deutlich zugenommen. Vor allem seit der Welt-Umweltkonferenz von Rio hat es nochmals einen zusätzlichen Schub auf politisch-parlamentarischer Ebene, aber auch auf der Ebene der politischen Beratungsgremien ausgelöst. Bemerkenswert ist auch, daß bereits sehr früh in den 70er Jahren Umweltbildungsaktivitäten außerhalb traditioneller Bildungsinstitutionen stattgefunden haben, die eng mit der Arbeit und dem Engagement von Bürgerinitiativen verknüpft waren (z. B. VHS Wyhler Wald). Für den deutschsprachigen Raum erfuhren die Tifliser Empfehlungen eine weitere Präzisierung auf einer Arbeitskonferenz zur Umwelterziehung in München (1978). Dabei ging es insbesondere darum, wie diese Empfehlungen in das Bildungssystem zu integrieren und Formen des Zusammenwirkens von öffentlichen und privaten Institutionen sowie die Einbeziehung der Massenmedien zu ermöglichen seien. Vor allem standen Überlegungen zur schulischen Umweltbildung im Vordergrund, die in der Folge darin im Beschluß der Ständigen Konferenz der Kultusminister (KMK) zu „Umwelt und Unterricht“ (1980) ihren Niederschlag fand. In diesem Beschluß wurden für den Schulunterricht die Erzeugung von Bewußtsein für Umweltfragen, die Förderung eines verantwortlichen Umgangs mit der Umwelt und die Erziehung zum umweltbewußten Verhalten als erklärte Ziele von Umwelterziehung formuliert. Bemerkenswert ist, daß sich auch verschiedene Beratungsgremien von Regierung und Parlament immer wieder mit Fragen der Umweltbildung auseinandergesetzt haben. Zunächst ist der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen (SRU) zu erwähnen, der sich in seinen Urnweltgutachten von 1978 und 1987 u. a. mit der Frage beschäftigt hat, wie über eine Stärkung des Umweltbewußtseins umweltgerechtes Verhalten hervorgerufen werden kann. Dabei wurde allerdings auch deutlich gezeigt, daß die Vermittlung von Umweltwissen allein nicht ausreicht, sondern vor allem auch Handlungsangebote und Anreize für umweltgerechtes Verhalten gegeben sein; hiermit wird bereits eine Relativierung von Umweltbildung vorgenommen und eine Verknüpfung zu politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hergestellt. Eine besondere Rolle haben auch die in der zweiten Hälfte der 80er Jahre eingerichteten Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages zu den Themenfeldern „Bildung“ und „Klima“ gespielt. In der Enquete-Kommission „Zukünftige Bildungspolitik -Bildung 2000“ standen neben anderen Aspekten vor allem die des „Umweltlernens“ in der Berufsbildung und der beruflichen Weiterbildung im Vordergrund, wobei die Forderung nach ökologischen Schlüsselqualifikationen erhoben wurde. Die Rio-Konferenz der Vereinten Nationen 1992 ist auch als Beginn einer dritten Phase umweltbildungspolitischer Aktivitäten zu sehen. Das Kapitel 36 der Agenda 21 der Konferenz der Vereinten Nationen (UNCED) macht deutlich, daß das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung (sustainable development) als neue Basis für Umweltbildung zu betrachten ist. Eine umwelt- und entwicklungsorientierte Bildung soll sich sowohl mit der Dynamik der physikalischen/biologischen und der sozioökonomischen Umwelt als auch mit der menschlichen Entwicklung auseinandersetzen und alle relevanten Fachdisziplinen einbinden sowie formale, nonformale Methoden und wirksame Kommunikationsmittel einsetzen. Das Umweltgutachten 1994 des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen (SRU) greift dieses Konzept auf und versucht, es für die Umweltbildung in Deutschland zu konkretisieren. Im „Sustainability-Ethos“ geht es nach Auffassung des SRU darum, die ökonomische und soziale Entwicklung des Menschen mit den ökosystemaren Mechanismen der Natur und ihrer Eigenschaften dauerhaft in Einklang zu bringen. Als Schlüsselprinzip dieses umweltethischen Ansatzes wird „Retinität“ genannt, womit die Gesamtvernetzung der Kulturwelt mit der Natur gekennzeichnet ist. Die entscheidende „ökologische Schlüsselqualifikation“ sieht der SRU im Verstehen dieses Prinzips, wobei unterstellt wird, daß „Verstehen“ zu Handeln führt. Der SRU schätzt die sogenannten „Vermittlungsinstanzen“, Bildung >>> Umweltbildung

Wertpapierfalschung - Geld- und Wertzeichenfälschung. >>> Wertpapierfalschung

Triebentmischung - In der Wirtschaftssoziologie: nach S. Freuds letzter, der dualistischen, Triebtheorie >>> Triebentmischung

Reichsversicherungsordnung (RVO) - In der Gesundheitswirtschaft: Das erste einheitliche Gesetzeswerk zur Sozialgesetzgebung in Deutschland, am 19. Juli 1911 verabschiedet. Die Reichsversicherungsordnung >>> Reichsversicherungsordnung (RVO)


19. 09. 2018

Scheckbuch - Scheckheft, >>> Scheckbuch

Kreditpreise - Kreditkosten, >>> Kreditpreise

weiche Konditionen - Konditionen bei Softloans. Bedingungen für Kreditgewährungen - vor allem Zinsen, ferner Laufzeiten, Tilgungsmodalitäten, Sicherheiten >>> weiche Konditionen

Zinsoption(sgeschäft), kassageschäftsbezogene(s) - kassageschäftsbezogene >>> Zinsoption(sgeschäft), kassageschäftsbezogene(s)

London Bankers' Clearing House - Am Finanzplatz London bestehende Clearingeinrichtung, die die älteste dieser Art ist und in ihren Anfängen schon auf das Jahr 1770 zurückgeht. Sie hatte Vorbildfunktion für die vielen späteren Gründungen in zahlreichen >>> London Bankers' Clearing House


18. 09. 2018

Religiosität, populäre - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Religiosität, populäre

Humankapital, -capital, -ressources - Nicht genau umrissene Bezeichnung für die Gesamtheit alles Leistungspotenzials, das einer Bank durch ihre Mitarbeiter >>> Humankapital, -capital, -ressources

Gesamtverband der Versicherungswirtschaft - Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft e.V. (GdV) hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Interessen der deutschen Versicherungsunternehmen mit einer Stimme nach außen zu vertreten. In dieser Aufgabe als Lobbyist vertritt der GdV die ihm angeschlossenen Mitglieder.Diese Vertretung gemeinsamer Interessen gegenüber Politik, Öffentlichkeit und staatlichen Behörden setzt voraus, bei zum Teil sich widersprechenden Interessen auch als Vermittler innerhalb der Branche zu fungieren. Wie bei allen Lobbyisten erreicht der Verband durch genau diese Bündelung der Interessen seiner Mitglieder sein politisches Gewicht. GeschichteErstmals wurden 1945 nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland durch die Gründung des GdV öffentlich-rechtliche Versicherungsanstalten und private Versicherungsunternehmen in einem Dachverband zusammengeschlossen. Nachdem fast gleichzeitig in allen drei westlichen Besatzungszonen ähnliche Bestrebungen begannen, konnte am 11. Juni 1948 in Brühl bei Köln der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft gegründet werden. Zunächst war sein Sitz in Hamburg, ab 1950 in Köln, dann in Bonn und seit 1998 (übrigens als erster Spitzenverband der deutschen Wirtschaft) in Berlin. Seine Anschrift finden sie hier. MitgliederDem >>> Gesamtverband der Versicherungswirtschaft

Primärkassen - In der Gesundheitswirtschaft: primary funds wurden bis zur Einführung der freien Kassenwahl zum 1. Januar 1996 die Krankenkassen genannt, für >>> Primärkassen

Segregate - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Segregate


17. 09. 2018

elektronisches Geld, kartengestützte Zahlungssysteme - elektronisches >>> elektronisches Geld, kartengestützte Zahlungssysteme

Großkredit - Kreditwesengesetz (KWG) Ein Großkredit (nach deutschem Recht §13 KWG) ist ein Kredit, der 10 % des haftenden Eigenkapitals des gewährenden Kreditinstituts übersteigt. Ebenso wie ein Millionenkredit ist er der Bundesbank anzuzeigen. Ein einzelner Großkredit darf nicht mehr als 25% des haftenden Eigenkapitals des Kreditinstitutes betragen. Alle Großkredite einer Bank zusammen dürfen nicht mehr als das Achtfache des haftenden Eigenkapitals des Kreditinstitutes betragen. Das KWG differenziert bei der Begrenzung von Großkrediten die kreditvergebenden Institute danach, ob sie im relevanten Maße Eigenhandel betreiben (Handelsbuchinstitut bzw. Nichthandelsbuchinstitut). Bei einem Nichthandelsbuchinstitut liegt ein Großkredit vor, wenn alle Kredite an einen Kreditnehmer 10% seines haftenden Eigenkapitals entsprechen oder übersteigen. Ein einzelner Großkredit darf nicht 25% des haftenden Eigenkapitals überschreiten. Neben dieser Großkrediteinzelobergrenze >>> Großkredit

Selbstregulierung - In der Wirtschaftssoziologie: zentraler Begriff >>> Selbstregulierung

Zinsänderungsrisikopolitik mittels Zinsterminkontrakten, -geschaffen - Zinsänderungsrisikopolitik >>> Zinsänderungsrisikopolitik mittels Zinsterminkontrakten, -geschaffen

Wirtschaftssoziologie - In der Wirtschaftssoziologie: spezielle Soziologie der wirtschaftlichen Vorgänge (Tausch, Entstehung der Marktformen, Bildung und Verteilung von Eigentum, Arbeitsteilung, Industrialisierung und wirtschaftliches Wachstum, ökonomische Herrschaft >>> Wirtschaftssoziologie


16. 09. 2018

Sicherheitmerkmale (Banknoten) - In Banknoten werden genau definierte Erkennungsmerkmale eingearbeitet, um echte Banknoten >>> Sicherheitmerkmale (Banknoten)

Kreditkartei - Teil der Kreditakte. >>> Kreditkartei

Folgebedürfnisse - In der Wirtschaftssoziologie: aus >>> Folgebedürfnisse

Ambush-Marketing - Ein Begriff aus dem Bereich Werbung und Marketing mit dem eine spezielle Spielart des Sponsoring gemeint ist. Das werbetreibende Unternehmen "hängt" sich dabei mit der Verkaufsförderung für seine Dienstleistungen oder Produkte an ein aktuelles Ereignis oder eine populäre Persönlichkeit, ohne darüber mit den Veranstaltern oder dem Betroffenen einen Vertrag zu schließen und entsprechende Zahlungen zu leisten. Dieses Marketing in Form des Trittbrettfahrens oder "aus dem Hinterhalt" (Ambush) ist in der Werbebranche sehr umstritten.Der Begriff Ambush-Marketing kommt aus dem englischen und bedeutet soviel wie "Werbung oder Marketing aus dem Hinterhalt". Gemeint ist damit, dass sich die betreffenden Unternehmen nicht mit den Veranstaltern von Sport- oder Kulturereignissen oder anderen Rechteinhabern vertraglich darüber einigen, in welcher Form sie diese Veranstaltungen oder prominente Personen für ihr Marketing nutzen dürfen. Statt dessen hängen sie sich mit zum Teil ausgeklügelten und effizienten Marketingstrategien an diese Ereignisse an. Sie nutzen die gesteigerte Aufmerksamkeit und den Werbeeffekt ohne dafür zu zahlen. Der Grund dafür kann sein, dass sie als offizielle Sponsoren nicht zum Zug kamen oder dass sie die damit verbundenen Zahlungen >>> Ambush-Marketing

Kaufkraftparität - Die Kaufkraftparität bietet - ähnlich dem Wechselkurs zwischen Währungen - die Möglichkeit des intervalutarischen Vergleichs der verschiedenen Länder bzw. Wirtschaftsräume. Das Theorem der Kaufkraftparität besagt, dass die Güter weltweit - an der Kaufkraft gemessen - zum selben Preis gehandelt werden. Das Kaufkraftparitätentheorem überträgt somit einen Grundzusammenhang der Wirtschaft von einer Binnenwirtschaft auf die Weltmärkte, nämlich: Das Gesetz der Unterschiedslosigkeit der Preise besagt, dass Waren zum selben Zeitpunkt nicht an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Preisen gehandelt werden. >>> Kaufkraftparität


15. 09. 2018

Privateequity-Markt - Markt, an dem Privateequity angeboten und nachgefragt wird. Stellt nicht börsennotierten Unternehmen Beteiligungskapital zur Verfügung. Wird meist eingeteilt in die 5 Segmente Venturecapital, Expansionsfinanzierung, Bridge- oder Mezzaninefinanzierung einschl. Ersatzkapital, MBO/MBI/LBO, Turn-around-Finanzierung. Hauptsegmente: Risikokapital-und Buyout-Sektor. Risikokapital beinhaltet professionell verwaltete Investitionen in Beteiligungskapital von privaten Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial, die Finanzierungsmittel >>> Privateequity-Markt

Sovereignrisk - politisches Länderrisiko. >>> Sovereignrisk

Euronoten - Eurobanknoten. >>> Euronoten

Konzern - Als Konzern bezeichnet man eine Gruppe von Unternehmen, die gemeinsam unter der herrschenden Leitung eines Unternehmens steht. Das herrschende Unternehmen wird meist als Konzernmutter oder Muttergesellschaft bezeichnet. Die abhängigen Unternehmen sind dementsprechend die Konzerntöchter oder Tochtergesellschaften. Konzerne entstehen entweder durch Vertrag zwischen den Unternehmen oder durch Kapitalbeteiligung eines Unternehmens an einem oder mehreren anderen Unternehmen.Konzerne sind miteinander verbundene Unternehmen unter der einheitlichen Leitung eines der Unternehmen. Die Konzernbildung kann durch kapitalmäßige Beteiligung, stimmrechtliche Bindung oder durch Vertragsabschluss erfolgen. Kennzeichnend ist aber immer, dass ein Unternehmen eine beherrschende Stellung gegenüber den anderen verbundenen Unternehmen einnimmt. Das herrschende Unternehmen bezeichnet man aus diesem Grunde als Konzernmutter, wohingegen die beherrschten Unternehmen Konzerntöchter genannt werden. Welche verbundenen Unternehmen im einzelnen als Konzern anzusehen sind, wird im Aktiengesetz geregelt. Hierin wird festgelegt, dass auch Unternehmen die rechtlich selbständig sind, aber unter einer einheitlichen Leitung stehen, als Konzerne anzusehen sind. Die einzelnen Regelungen finden sich im Aktiengesetz (AktG).Je nach Ausgestaltung des Konzerns sind unterschiedliche Konzernarten zu unterscheiden. Nach dem Abhängigkeitsverhältnis in dem die Konzernunternehmen stehen, können unterschieden werden in: Unterordnungskonzerne Gleichordnungskonzerne Von einem Unterordnungskonzern spricht man, wenn die Konzerntöchter der Konzernmutter in einem Abhängigkeitsverhältnis untergeordnet sind. Solche Konzerne zeichnen sich dadurch aus, dass die Konzerntöchter keine eigenständige Unternehmenspolitik betreiben können. Oft hat die Konzernmutter die Verfügungsgewalt über die finanziellen Mittel des gesamten Konzerns und entscheidet auch, welche Produkte oder Dienste in welchen Mengen produziert werden. Auch die wesentlichen Personal- und Investitionsentscheidungen werden von der Muttergesellschaft getroffen. In einem Gleichordnungskonzern haben alle Unternehmen die Möglichkeit, an den unternehmerischen Entscheidungen teilzunehmen, sie sind in ihren >>> Konzern

Stoppkurs - siehe: Stop-Loss-Order >>> Stoppkurs


 
 
 
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