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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

18. 11. 2017

Internetfonds - Die Dynamik auf den Finanzmärkten wächst durch das Internet. Immer mehr Investmentgesellschaften folgen diesem Trend und legen entsprechende Internetfonds mit Aktien der "New economy" auf. Noch ist aber nicht abzusehen, welche Unternehmen oder welche Geschäftsmodelle rund um das weltweite Netz sich letztlich durchsetzen werden. Viel spricht dafür, dass auf die gegenwärtige Experimentierphase bald Konsolidierungswellen folgen.Auf den Aktienmärkten schießen die Internet-Unternehmen der "New economy" wie Pilze aus dem Boden. Das realisiert auch die Fondsbranche und legt entsprechende Internetfonds auf. Kritiker warnen bereits vor irrationalen Verhaltensweisen vieler Marktteilnehmer und Spekulationsblasen. Die Internet-Euphorie trägt hierzu natürlich das ihre bei. Es ist nachgewiesen, dass Märkte von psychologischen Faktoren bestimmt werden und zwischen Überschwang und Betrübtheit hin und her schwanken. Psychologische Reaktionen sind aber keine Grundeigenschaft der Märkte, sondern vielmehr des wirtschaftlichen Akteurs Mensch. Der muss sich als Geldanleger in der Welt der Finanz- und Kapitalmärkte mit seinen meist unvollständigen Informationen zurecht finden. Unter diesen Umständen ist die Effizienz der Börsen bisher höchst imposant gewesen. Die Wertpapiermärkte beweisen ja immer wieder auf verblüffende Weise ihre Korrekturfähigkeit. Die Zukunftsbranche Internet ist für die Fondsmanager und Investmentgesellschaften eines der großen Geldanlagethemen der vor uns liegenden Dekade. Immer mehr Menschen kaufen über das Internet. Die Umsätze boomen vor allem in den Sparten Unterhaltung, Reisen, Bücher und Musik sowie Vertrieb von PC-Hard- und Software. Gleichzeitig steigen die Umsätze, die Firmen im Handel miteinander über diesen Weg erzielen. Bei der Aktienauswahl der Fonds stehen drei Kriterien im Vordergrund: Marktanteil und Markenname, Qualität des Managements sowie das zu Grunde liegende Geschäftsmodell. Wachstumsmotor InternetDie großen Trends im Internet sind nach Ansicht von Fondsmanagern auf der technologischen Seite die steigende Übertragungsraten, das Zusammenwachsen von PC, Telefon und Fernseher sowie die totale Verfügbarkeit des Mediums an jedem beliebigen Ort. Für Unternehmen sind Präsenz und E-Commerce-Angebote im Internet ein "Muss", das zudem auch noch viele Outsourcing-Möglichkeiten bietet. Gleichzeitig steigen die Umsätze, die Firmen im Handel miteinander über diesen Weg erzielen. Viele Fondsmanager teilen die weit verbreitete Meinung nicht, wonach es sich beim Internetboom um eine spekulative Blase handelt. Die viel vertretene Auffassung lautet: "Das Internet wird unser ganzes Leben >>> Internetfonds

Matrixmanagement, -Organisation, -struktur - Form der marktorientierten Bankorganisation in Gestalt eines simultanen Lösungsansatzes, der durch Kombination der organisatorischen Gestaltungskriterien Verrich-tungs- und Objektprinzip gekennz. ist. Während vertikale Strukturierung nach zur Bankleistungserstellung notwendigen Funktionen >>> Matrixmanagement, -Organisation, -struktur

geschlossene Position - Position, die kein Risiko bedeutet, weil einem Aktivum ein Passivum in entsprechender Höhe gegenübersteht bzw. umgekehrt. Gegensatz: offene Position >>> geschlossene Position

DAI - Abkürzung für >>> DAI

Finanzmarktaufsicht, Sektoren übergreifende Zusammenarbeit - Nach Darstellung der EZB haben mit Einführung der gemeinsamen Euro-Währung Grenzen über- schreitende Risiken für Finanzmarktstabilität an Gewicht zugenommen. Hierzu zeigt sich die EZB der Ansicht, dass einerseits die stärkere Finanzmarktintegration wegen der grösseren Tiefe und Liquidität der Finanzmärkte das Finanzsystem widerstandsfähiger gegenüber Schocks macht, sie andererseits aber auch neue Schwachstellen hervorrufen kann. Insb. können lt. EZB inländische Finanzsysteme wegen der engeren Grenzen überschreitenden Verbindungen zwischen Finanzmärkten und -Institutionen häufiger allgemeinen Schocks ausgesetzt sein und erhöhtem Infektionsrisiko unterliegen. Konzentration finanzieller Risiken, die mit >>> Finanzmarktaufsicht, Sektoren übergreifende Zusammenarbeit


17. 11. 2017

Teleologie - In der Wirtschaftssoziologie: Auffassung, nach der Ereignisse oder Entwicklungen durch bestimmte Zwecke oder ideale Endzustände vorherbestimmt sind und sich auf diese zubewegen. Die T erklärt ein Ereignis nicht kausal, d.h. durch Angabe von vorausgehenden Ursachen, sondern final, d.h. durch Angabe von in der Zukunft liegenden >>> Teleologie

Anrechnungsbereich - —? Rohwarenposition, >>> Anrechnungsbereich

Lieferbedingungen - sind Bestandteile von Kaufverträgen (Kauf) und Werkverträgen. Dabei vereinbaren die Vertragspartner die Art der Vertragsabwicklung (z.B. Art der Verpackung, Lieferungszeitpunkt, Auslieferungsort, Zeitpunkt des Gefahrenübergangs, Frachtkosten). >>> Lieferbedingungen

Wann spricht man von Hyperinflation? - Eine Hyperinflation ist eine Inflation mit gigantischen Preissteigerungen. Die Inflationsraten liegen mindestens bei 50 Prozent, meist sogar höher. Ist eine Hyperinflation im Gange, nimmt die Umlaufgeschwindigkeit des >>> Wann spricht man von Hyperinflation?

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Aufsichtsrichtlinie - Aufsichtsrichtlinie. >>> Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Aufsichtsrichtlinie


16. 11. 2017

boundary exchange - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> boundary exchange

Sammelbestand, Erfüllung durch Übertragung des Miteigentums - Miteigentum am Sammelbestand. >>> Sammelbestand, Erfüllung durch Übertragung des Miteigentums

interne Revision, Prüfungsplanung - Nach MaRisk muss die Tätigkeit der internen Revision einer Bank auf einem umfassenden und jährlich fortzuschreibenden Prüfungsplan basieren. Die Prüfungsplanung muss risikoorientiert >>> interne Revision, Prüfungsplanung

Erwartungsgeneralisierung - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Erwartungsgeneralisierung

adaptation-level theory - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.), „Adaptations-Niveau-Theorie“, ein von H. Helson zunächst für die Wahrnehmungsforschung entwickelter Ansatz, der auch für die Einstellungsforschung Gültigkeit beansprucht. Die a.-l. t. geht von der Annahme aus, dass subjektive Wahrnehmungs- und Einstellungssysteme sich in Form bipolarer Beurteilungsdimensionen >>> adaptation-level theory


15. 11. 2017

Leitlinien und Weisungen der Europäischen Zentralbank - Europäische Zentralbank, >>> Leitlinien und Weisungen der Europäischen Zentralbank

Herkunftsquote - In der Wirtschaftssoziologie: identisch mit Zustromquote. Verhältniszahl, die angibt, zu welchem Anteil (in v.H.) die Personen einer Gruppe x >>> Herkunftsquote

Zinsspannenaufteilung - Für die Festsetzung bankinterner Verrechnungspreise über die Zinsertragsbilanz muss die Zinsspanne auf beide Geschäftsseiten >>> Zinsspannenaufteilung

Franko-, Freiposten - Buchungen auf dem Konto des >>> Franko-, Freiposten

Spin-off - (Ausgründung) - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Herausnahme eines Teilbereiches aus einem Unternehmen bei gleichzeitiger Gründung einer neuen Gesellschaft, in die der ausgelagerte Teil eingebracht wird. Wird >>> Spin-off - (Ausgründung)


14. 11. 2017

Decisionsupport-System - Auch in Banken eingesetztes, computergestütztes System, das den Lösungsvorgang bei schlecht strukturierten Problemen durch mittlere und höhere Führungskräfte erleichtern soll und nach den Bedürfnissen >>> Decisionsupport-System

M - Abk. für Money; Symbol für Geldmenge. Vgl. auch: Geldmengenbegriffe M M1. Abkürzung für Money, Monnaie bzw. Geld, Geldmenge; >>> M

Börsenauftrag (Order) - Auftrag eines Kunden an seine Bank zum Erwerb oder zum Verkauf von Effekten. Ein Börsenauftrag muss bestimmte Angaben enthalten, u.a.: Nennwert oder Stückzahl der Papiere, genaue Bezeichnung des Wertpapiers, >>> Börsenauftrag (Order)

Kredite, nicht marktmässige Bedingungen - nicht >>> Kredite, nicht marktmässige Bedingungen

Lohmann-Ruchti-Effekt - ist ein Finanzierungseffekt, der dadurch eintritt, daß über den Markt verdiente Abschreibungen dem Unternehmen schon vor >>> Lohmann-Ruchti-Effekt


13. 11. 2017

Rediskontkontingentpolitik - Geldpolitisches Instrument einer Zentralbank zur Steuerung der (potenziellen) Bankenliquidität als Teil der Diskontpolitik >>> Rediskontkontingentpolitik

Manager - Mitglied der Bankgeschäftsleitung, >>> Manager

encomienda - In der Wirtschaftssoziologie: (span.), „Schutzsystem“, System der Zwangsarbeit und des Tributs, >>> encomienda

Fokalperson - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Fokalperson

Mehrfaktorenansatz - In der Wirtschaftssoziologie: eine Richtung v.a. der Kriminologie, wonach zur Erklärung und Prognose >>> Mehrfaktorenansatz


12. 11. 2017

Rüstungsmilitarismus - In der Wirtschaftssoziologie: Mit werden die ökonomischen Verwertungsfunktionen >>> Rüstungsmilitarismus

Schlichtung - Ein Verfahren zur Beilegung von Arbeitskonflikten, vor allem kurz vor oder während eines Streiks nennt man Schlichtung. Wenn sich Arbeitgeber und Gewerkschaften nicht über den Abschluss eines neuen Tarifvertrags einigen, kann oder muss ein Schlichtungsverfahren eingeleitet werden. Voraussetzung ist, dass zumindest eine Partei die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt. Bei innerbetrieblichen Auseinandersetzungen zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat übernimmt eine Einigungsstelle die Schlichtung.Die Schlichtung ist ein von den Tarifvertragsparteien auf freiwilliger Basis akzeptiertes Verfahren. Es wird von ihnen in einem Schlichtungsabkommen vereinbart und soll der Erhaltung des Arbeitsfriedens dienen oder nach dem Ausbruch von Arbeitskämpfen eine Einigung zwischen den Tarifvertragsparteien erleichtern. In Deutschland wurde die Schlichtung nach 1918 eingeführt. Heute beruht dieses Verfahren auf Vereinbarungen zwischen den jeweils zuständigen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden eines Wirtschaftszweigs. Daher gibt es im Ablauf der verschiedenen Schiedsverfahren auch formale Unterschiede und Verfahrensweisen. Bei Auseinandersetzungen zwischen Tarifvertragsparteien kann oder muss auf Grund der getroffenen Abkommen ein Schlichtungsverfahren eingeleitet werden, wenn zumindest eine Partei die Verhandlungen für gescheitert erklärt. Das Verfahren soll dann ein letzter Versuch sein, nach Ablauf der Friedenspflicht einen drohenden Arbeitskampf, der stets beiden Seiten wirtschaftlichen Schaden zufügt, zu verzögern und möglichst ganz überflüssig zu machen. In den meisten Fällen ist das Verfahren so gestaltet, dass beide Seiten ausreichend Zeit haben, ihre Verhandlungspositionen zu überdenken, >>> Schlichtung

Interaktionspyramide - In der Wirtschaftssoziologie: dasjenige Interaktionsschema >>> Interaktionspyramide

Aufwand - (engl. expenditure, expense) Allgemein bezeichnet Aufwand den mengen oder wertmäßigen Verbrauch eines Güterbestandes. In der Betriebswirtschaftslehre ist Aufwand ausschließlich eine Wertgröße. Es handelt sich um den Verbrauch des Eigenkapitals während einer Periode, der durch die Unternehmenstätigkeit hervorgerufen wurde. Der Erfolg unternehmerischer Tätigkeit wird an der Veränderung des Eigenkapitals gemessen. Er wird bestimmt von positiven und negativen Erfolgsbeiträgen. Zu den negativen Erfolgsbeiträgen zählen z. B. Löhne und Gehälter, der Verbrauch von Roh, Hilfs und Betriebsstoffen (Produktionsfaktoren), >>> Aufwand

Splitting-Tarif - Ehepaare können ihre Steuererklärung getrennt oder gemeinsam abgeben. Im Fall der Zusammenveranlagung wird das Einkommen nicht nach dem Grundtarif, sondern nach dem "Splitting-Tarif" berechnet: Die zu versteuernden >>> Splitting-Tarif


11. 11. 2017

Euro-Massenzahlungssysteme - Massenzahlungssysteme >>> Euro-Massenzahlungssysteme

Markenartikel - Die konstitutiven Elemente des Markenartikels: - einheitliche Markierung - gleichbleibende oder verbesserte Qualität (Die Marke steht für eine bestimmte Qualität. z.B. BMW,...) - Rückkopplungsmöglichkeit zum Markenanbieter (z.B. durch Angabe einer Telefonnummer auf der Verpackung) Wie kann man Markenartikel differenzieren ? 1. Nach Art der Markierung: - Wortmarken: z.B. Nivea, Telekom,... - Bildmarken: z.B. Pferd --> Ferrari, Stern --> Mercedes,... - Kombinationen: z.B. BMW, Logo und Schriftzug,... 2. Nach Art der Markennamen: - Personenmarken: z.B. Siemens, Bosch,... - Firmennamenabkürzungen: z.B. BMW, UPS, INTEL,... - Phantasienamen: z.B. Sony,... 3. Nach dem Anbieter des Versorgungsobjekts: - Herstellermarken: z.B. AEG, Siemens,... - Handelsmarken: z.B. A&P von Tengelmann,... - Dienstleistungsmarken: z.B. >>> Markenartikel

Kultgemeinde - In der Wirtschaftssoziologie: ein dauerhaft bestehender und durch professionell tätige Mittler (Priester) angeleiteter Verband >>> Kultgemeinde

Teilkostenrechnung - Die Teilkostenrechnung ist die Rechnung, in deren Verlauf nur ein Teil der Kosten dem Kostenträger zugerechnet wird (z. B. in der Deckungsbeitragsrechnung die variable Kosten). Für die Preiserstellung ist ein - der erforderlichen Abdeckung der Fixkosten entsprechender - Deckungsbeitrag >>> Teilkostenrechnung

Sollsaldo - Debetsaldo. >>> Sollsaldo


10. 11. 2017

Internalratingsbased-Ansatz zur Bemessung der Eigenkapitalunterlegung von Kreditrisiken - Gegenüber dem Standardansatz nach Basel II verfeinerte Methode der Eigenkapitalunterlegung von Kreditrisiken. Auf bankinternen Ratings basierender Ansatz, den Basel II als fortgeschrittenen Ansatz zur Eigenkapitalunterlegung von risikobehafteten Krediten bei den Banken vorsieht. Banken haben die Wahl zwischen dem Basisansatz, bei dem sie ledigl. die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) ihrer Kreditnehmer selbst schätzen dürfen, und dem fortgeschrittenen Ansatz, bei dem auch eine Schätzung der übrigen Inputparameter (EAD, PD, LGD) weitgehend durch die Bank erfolgt. Grunds, erhalten Kredite an Unternehmen, Banken und Staaten methodisch ähnl. Behandlung. Die Schuldner werden anhand des internen Ratingsystems der Kredit gebenden Bank bestimmten Bonitätsklassen zugeordnet. Die Berechnung der Risikogewichte erfolgt unter Zugrundelegung einer aufsichtlich vorgegebenen stetigen Funktion. Im Vergleich zu den starren, banken-aufsichtlich vorgegebenen Risikogewichten des Standardansatzes werden die Risikogewichte im internen Ratingansatz unter Zugrundelegung einer aufsichtlich vorgegebenen stetigen Risikogewichtsfunktion forderungsspezifisch ermittelt. Mit Zulassung interner Ratings zut Berechnung des bankenaufsichtlichen Eigenkapitals wird auf bewährten Kreditrisikosteuerungstechniken aufgebaut und der mit der bankenaufsichtlichen Anerkennung von Marktrisikomodellen begonnene Weg der verstärkten Heranziehung von bankeigenen Steuerungs- und Risikomessmethoden zur Berechnung des bankenaufsichtlichen Eigenkapitals fortgesetzt. Gleichzeitig soll damit der Weg für die bankenaufsichtliche Anerkennung von Kreditrisikomodellen geebnet werden, die eine Weiterentwicklung der internen Ratingmethoden darstellen. Der IRB-Ansatz gliedert sich in: 1. relevante Risikokomponenten; 2. Berechnung der risikogewichteten Aktiva; 3. Mindestanforderungen, die Banken erfüllen müssen, wenn sie sich für den IRB-Ansatz qualifizieren wollen. Die Berechnung der Eigenkapitalanforderungen erfolgt in 6 Forderungsklassen: Unternehmen, Banken, Staaten, Privatkunden, Projektfinanzierungen, Anteile an Unternehmen. Für Kredite an Unternehmen, Banken und Staaten ist methodisch eine ähnl. Behandlung vorgesehen. Das Kreditrisiko aus Privatkundenportfolios kann innerhalb des IRB-Ansatzes vereinfacht betechnet werden. Dies soll insbes. kleineren Banken den Einstieg in interne Ratings für die bankenaufsichtliche Eigenkapitalberechnung erleichtern. Angesichts der breiten Risikostreuung in solchen Portfolios ist geringere Eigenkapitalanforderung als bei den übrigen Kreditportfolios vorgesehen. Hiervon profitieren auch kleinere Unternehmen und Freiberufler, da Kredite an diese evtl. dem Privatkundenportfolio zugeordnet werden können. Um einer möglichst grossen Zahl von Banken Zugang zum IRB-Ansatz zu eröffnen, sieht Basel II 2 alternative Ansätze vor, den einfacheren IRB-Basisansatz (Foundationapproach) >>> Internalratingsbased-Ansatz zur Bemessung der Eigenkapitalunterlegung von Kreditrisiken

empty-nest-Periode - In der Wirtschaftssoziologie: in der Soziologie des Lebenslaufs >>> empty-nest-Periode

Suggestivfrage - In der Wirtschaftssoziologie: Frage im Interview, die dem Befragten eine bestimmte Antwort nahelegt („Sie >>> Suggestivfrage

Beinahegeld - Quasigeld. >>> Beinahegeld

Verstärker, positiver - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Verstärker, positiver


09. 11. 2017

wirtschaftliches Kapitalziel - Eigenkapitalausstattung, die von den Banken zur Abdeckung künftiger Risiken >>> wirtschaftliches Kapitalziel

Status, soziometrischer - In der Wirtschaftssoziologie: soziometrischer Wahlstatus, im allgemeinen Bezeichnung für die Anzahl der in einem soziometrischen Test durch eine Person von anderen Gruppenmitgliedern empfangenen Wahlen (w) im Verhältnis zu der Gesamtzahl der >>> Status, soziometrischer

Grobsteuerungsinstrumente - Geldpolitische Instrumente im geldpolitischen Instrumentarium der EZB. Die Instrumente der Grobsteuerung zielen auf eine längerfristige Veränderung der Liquiditätsausstattung der Banken mit aktuellem oder potenziellem Zentralbankgeld sowie auf eine nachhaltige Änderung des Zinsniveaus am Geldmarkt, >>> Grobsteuerungsinstrumente

Vertragsärztliche Vergütung - In der Gesundheitswirtschaft: Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz wird ein neues System zur Bezahlung der ambulanten ärztlichen Leistungen eingeführt. Seine Zielsetzung ist, das Morbiditätsrisiko von den Vertragsärzten auf die Krankenkassen zu verlagern und die bisherige Budgetierung durch Koppelung der Gesamtvergütung an die Steigerung der Grundlohnsumme abzulösen. Statt dessen müssen die Krankenkassen künftig eine morbiditätsorientierte Gesamtvergütung zur Bezahlung der ambulanten ärztlichen Leistungen >>> Vertragsärztliche Vergütung

Tilgungsraten, -betrage - Zu bestimmten Zeiten auf eine Schuld vom Schuldner mit dem Ziel der >>> Tilgungsraten, -betrage


 
 
 
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