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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

25. 09. 2017

Sinnwelt - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Sinnwelt

European Savings Banks Group - Abk.: ESBG. Vereinigung >>> European Savings Banks Group

Reaktionslatenz - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Reaktionslatenz

anal-sadistisch - In der Wirtschaftssoziologie: >>> anal-sadistisch

Erlösungswissen - In der Wirtschaftssoziologie: Herrschaftswissen >>> Erlösungswissen


24. 09. 2017

Sonderweg, deutscher - In der Wirtschaftssoziologie: in der neueren Soziologie und Geschichtswissenschaft (T. Parsons, B. Moore, R. Dahrendorf u.a.) verbreitete These von einer in Deutschland im Vergleich mit anderen „modernen westlichen Industrieländern“ (insbesonders England) „ungewöhnlich lang dauernde(n) Verspätung der Demokratisierung gegenüber der Industrialisierung“ >>> Sonderweg, deutscher

Schattenbanken - Auch: Untergrundbanken, Hawala. Bezeichnung für eine gesetzwidrige, kaum genau feststellbare Entwicklung ausserhalb der offiziellen Finanzbranche, deren Geschäft in Geldwäsche besteht (monetäre Schattenwirtschaft) und über die allein in Deutschland nach Angaben der BaFin, die solche Vorgänge verfolgt, offenbar Milliardenbeträge illegal ausser Landes gebracht werden. In Deutschland existiert lt. BaFin ein weit verzweigtes und ausgeprägtes illegales Schattenbankensystem. Die meisten Hawala gelten als ethnisch abgeschottet. Das Hawala-Sys-tem funktioniert in der Weise, dass Zahlungsaufträge über Vertrauensleute abgewickelt werden, die i. d. R. Unternehmer in der Schattenwirtschaft sind. Das Unternehmen >>> Schattenbanken

Psychotherapeut - In der Gesundheitswirtschaft: Berufsbezeichnung für die Ausübung der seit Anfang 1999 in Deutschland als Heilberuf anerkannten Psychotherapie. Dies ist nach § 1 Abs. 3 Psychotherapeutengesetz vom 16. Juni 1998 >>> Psychotherapeut

Konzernbank - konzerneigene Bank (Bank eines Nichtbanken-Konzerns), der das gesamte Finanzmanagement für den Konzern und die Konzernunternehmen obliegt, die aber >>> Konzernbank

Pfandobligation - Selt.Bez. f. Pfandbrief. >>> Pfandobligation


23. 09. 2017

analysis, social - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.), Sozialdiagnose, >>> analysis, social

Positionselite - In der Wirtschaftssoziologie: die Inhaber führender Ämter in Politik, Ministerialbürokratie, Wirtschaft >>> Positionselite

Kassengrundbuch - Grundbuch der Bankabteilung >>> Kassengrundbuch

DRS 5-10 - Vom Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) entwickelter branchenspezifischer Standard zur Risikoberichterstattung von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten im Konzernabschluss. Of-fenlegungsvorschriften, die die Transparenz an Kapitalmärkten erhöhen sollen. Beinhaltet Vorgaben für umfassende Darstellung eingegangener Risiken und des Risikomanagements eines Instituts auf Konzernebene. Risikoberichterstattung >>> DRS 5-10

Sparkassengesetz - Rechtliche Grundlage der Sparkassen >>> Sparkassengesetz


22. 09. 2017

KMU - Eine einheitliche Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist bisher weder in der Wissenschaft noch in der Praxis zu finden. So unterteilt die Europäische Union diesen Bereich in drei Gruppen mit mittleren, kleinen und Kleinstunternehmen (siehe nachfolgende Tabelle). Das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn klassifiziert im Gegensatz dazu nur zwei Gruppen, - die der kleinen Unternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von maximal 1 Mio. € und - die der mittleren Unternehmen mit 10 bis 499 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 1 bis 50 Mio. €. Als weitere Bedingung des Instituts für Mittelstandforschung in Bonn wird Konzernunabhängigkeit genannt. Neben den quantitativen Klassifizierungsgrößen wie Beschäftigtenzahl, Jahresumsatz, Bilanzsumme, Anlagevermögen sowie eine Kombination dieser Kriterien, wird auch nach qualitativen Kriterien unterschieden, z.B. die Einheit von Eigentum sowie Haftung und Führung. Am 06. Mai 2003 hat die Europäische Kommission eine neue Empfehlung zur Definition von kleineren und mittleren Unternehmen sowie von Kleinstunternehmen angenommen, welche ab dem 01. Januar 2005 in Kraft tritt. Sie löst die derzeit im Gemeinschaftsrecht geltende Regelung von 1996 ab und soll den Preis- und Produktivitätszuwächsen seit 1996 Rechnung tragen. Die Anwendung der neuen Definition der EU wird zukünftig im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum erfolgen. Zudem soll sie von der Europäischen Investitionsbank, dem Europäischen Investitionsfond und den Mitgliedstaaten in Gesetzgebung und Maßnahmen der Wirtschaftsförderung verwendet werden. Bedeutung haben diese Definitionen zudem auch für die Bereiche Kartellrecht, Beihilfen sowie alle künftigen Vorschriften und Programme der EU. Wie kleine und mittlere >>> KMU

Wahrscheinlichkeit, induktive - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für den Grad der Bestätigung einer Hypothese in bezug auf vorliegende Erfahrungsdaten. Die i. Wahrscheinlichkeit, induktive soll angeben, welcher Grad der Sicherheit oder Gewissheit einer Folgerung aus einer gegebenen statistischen (Wahrscheinlichkeits-) Aussage >>> Wahrscheinlichkeit, induktive

Forderungszession, fiduziarische - fiduziarische Abtretung. >>> Forderungszession, fiduziarische

Währungsaufwertung - 1. (Currency)Revaluation. Heraufsetzung oder Steigen des Aussenwerts einer Währung. Die sich ergebenden Änderungen können bei mehr oder weniger fixierten Wechselkursen >>> Währungsaufwertung

Frustrationstoleranz - In der Wirtschaftssoziologie: frustration tolerance, ein von S. Rosenzweig (1938) im Rahmen der experimentellen Psychoanalyseforschung geprägter Begriff für die Fähigkeit eines Individuums, Frustrationen >>> Frustrationstoleranz


21. 09. 2017

Girosammelverwahrung - Verwahrung von Wertpapieren bei einer Bank in einem sogenannten Girosammeldepot. Dabei werden alle Effekten derselben Gattung gemeinsam verwahrt. Der so verwahrte Bestand steht im Eigentum nach Bruchteilen aller Einlieferer. Jeder hat einen Herausgabeanspruch an Stücken >>> Girosammelverwahrung

Wasserkraftwerk - Mittels eines Wasserkraftwerk kann die kinetische Energie des Wassers (Wasserkraft) für die >>> Wasserkraftwerk

Rabatt - Es gibt verschiedene Formen des Preisnachlasses. Dabei geht es meist darum, dass von einem einheitlichen Grundpreis für Güter oder Dienstleistungen aus unterschiedlichen Gründen Nachlässe gewährt werden. In Deutschland sind die Möglichkeiten einer Rabattgewährung an Endverbraucher nach der Abschaffung des Rabattgesetzes zum 25. Juli 2001 nicht mehr auf eine Höchstgrenze beschränkt.Die Gewährung von Rabatt ist für viele Unternehmen ein wichtiges Instrument im Wettbewerb. Sie können dadurch, ohne allgemein die Preise senken zu müssen, andere Unternehmen unterbieten und so einzelne Kunden an sich binden. Oft dienen Rabatte auch dazu, bestimmte Vorteile, die sich aus dem Einkaufsverhalten oder der Zahlungsweise des Abnehmers ergeben, an diesen weiter zu geben. Eine weitere vor allem in den USA weit verbreitete Form ist, Rabatte als psychologische Verkaufshilfe einzusetzen. Um den Kunden zu locken, werden auf einen zunächst hoch angesetzten Preis Sonderrabatte eingeräumt. Das soll dem Käufer das Gefühl vermitteln, ein >>> Rabatt

Commoditysecuritized-Products - Assetbacked-Securitiesfinanzierung. >>> Commoditysecuritized-Products

Friedensabkommen - In der Schweiz haben die Tarifpartner vieler Wirtschaftszweige freiwillig auf den Streik als Instrument zur Regelung tarifpolitischer Auseinandersetzungen verzichtet. Statt dessen wird ein dreistufiges Verfahren zur Lösung von Konflikten angewendet. Dieses Konfliktlösungsmodell hat dazu geführt, dass in der Schweiz im internationalen Vergleich nur sehr wenige Arbeitstage durch Streiks verloren gehen. Die Löhne sind dennoch überdurchschnittlich hoch, die Arbeitslosigkeit niedrig.In der Schweiz sind Arbeitskämpfe nahezu unbekannt. Mit durchschnittlich einem einzigen Streiktag je 1.000 Beschäftigten im Jahr stand die Schweiz im Zeitraum 1970 bis 1995 international mit Abstand am besten da. Zwischen 1984 und 1989 lag die Zahl bei Null, 1990 waren es zwei durch Arbeitskämpfe verlorene Arbeitstage. Einer der wichtigsten Gründe für diese geringe Streikhäufigkeit ist, dass die schweizerischen Tarifvertragsparteien in zahlreichen Tarifverträgen so genannte Friedensabkommen verankert haben. Darin verpflichten sie sich, Konflikte über Löhne und Arbeitsbedingungen in einem mehrstufigen Verfahren ohne Streik und Aussperrung zu lösen. Nach einer Reihe harter Arbeitskämpfe haben sich die Sozialpartner in der Eidgenossenschaft im Jahre 1937 zunächst im Bereich des Maschinenbaus entschlossen, ihre Auseinandersetzungen in Zukunft allein am Verhandlungstisch zu führen und notfalls ein Schiedsgericht entscheiden zu lassen. Sie schlossen ein Friedensabkommen, das bis heute einmalig geblieben ist. Sie verpflichteten >>> Friedensabkommen


20. 09. 2017

Intelligenz, naturwissenschaftliche - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Intelligenz, naturwissenschaftliche

Economicrisk - ökonomisches >>> Economicrisk

Mitläufereffekt - (engl. bandwagon effect) Der Mitläufereffekt, auch Bandwagon ffekt genannt, erklärt Nachfragewirkungen, die dadurch eintreten, dass Konsumenten u. U. auch gewerbliche Nachfrager aufgrund der Tatsache, dass andere bestimmte Produkte erwerben, diese ebenfalls kaufen (konträr zum Verhalten, das durch den Snobeffekt >>> Mitläufereffekt

Geldmarktzinsbildung - Zinsbildung >>> Geldmarktzinsbildung

Personalkostenspanne - Kennzahl, die bei einer Bank die >>> Personalkostenspanne


19. 09. 2017

Schichtballung - In der Wirtschaftssoziologie: eine vor allem Grossstädte komplexer Industriegesellschaften kennzeichnende Form der Schichtungsstruktur, in der ausser den klar erkennbaren Schichten der sozial Abgesunkenen >>> Schichtballung

Sharedeal - Problemkreditverkauf. >>> Sharedeal

Open-end-Fund - Investmentfonds, der das Portefeuille >>> Open-end-Fund

Billfu tu res - Terminkontrakt auf US-Schatzwechsel. >>> Billfu tu res

Offshore-funds - Investmentfonds (Investmentgesellschaften), >>> Offshore-funds


18. 09. 2017

Zahlscheingebühr - Von Banken erhobene Gebühr bei Bareinzahlungen >>> Zahlscheingebühr

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Personal - Die BaFin hat als bei ihr Beschäftigte >>> Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Personal

totales soziales Phänomen - In der Wirtschaftssoziologie: >>> totales soziales Phänomen

Devisenkassamarkt - Devisenmarkt. Auch: Devisenspotmarkt. Markt für den Abschluss von Devisenkassageschäften als Marktobjekten; es werden 2 auf unterschiedliche Währungseinheiten lautende Beträge in ein und demselben Zeitpunkt zum bestehenden Wechselkurs/Devisenkassakurs ausgetauscht. Wenn sich Kursnotierungen an einem Devisenmarkt also auf sofortige Zahlung beziehen, handelt es sich um Devisenkassageschäfte. Bei diesen liegt zwischen dem Geschäftsabschluss und der Lieferung der gekauften oder verkauften Devisen nur eine sehr kurze, eher technisch bedingte Zeitspanne. Wenn im Devisenhandel besondere Vereinbarungen über den Termin für die beiderseitige Erfüllung von Fremdwährungsgeschäften nicht getroffen werden, liegt stets ein Devisenkassageschäft vor. Geschäftsabschlüsse am Devisenkassamarkt zwischen den Teilnehmern (Geschäftsbanken, Zentralbanken, grosse Nichtbankunternehmen) erfolgen überwiegend elektronisch, ggf. über Telefon. Abwicklungsmöglichkeiten von Devisenhandelsgeschäften bestehen auch über von Dritten angebotene Handelsplattformen. Wichtigste Marktteilnehmer sind Geschäftsbanken. Von grosser Bedeutung sind Marketmaker: Geschäftsbanken, die ständig bereit sind, auf Anfrage jederzeit Devisenan- und -Verkaufskurse zu stellen und Geschäftsabschlüsse zu tätigen. Für die Abwicklung des Handels zwischen den Banken und den weiteren Handelsteilnehmern haben sich Usancen, d.h. nicht schriftlich fixierte Geschäftsbräuche, Normen, entwickelt, die von den Vertragspartnern bei Geschäftsabschlüssen zur Aufrechterhaltung des gegenseitigen Vertrauensverhältnisses strikt eingehalten werden. Üblich ist, dass die angesprochene Bank einen Kurs nennt, zu dem sie bereit ist, fremde gegen eigene Währung zu kaufen (Geldkurs) und einen Kurs, zu dem sie fremde verkauft >>> Devisenkassamarkt

Rückstellungen für das Kreditgeschäft - Risikovorsorge >>> Rückstellungen für das Kreditgeschäft


17. 09. 2017

Vertragsproduktion - In der Wirtschaftssoziologie: vertragliche Bindung ländlicher Produzenten, z.B. von Kleinbauern an einen Abnehmer, z.B. ein Unternehmen >>> Vertragsproduktion

passivischer Unterschiedsbetrag - Risikopositionen, >>> passivischer Unterschiedsbetrag

Whittier-Skala - In der Wirtschaftssoziologie: ordinale Anordnung bewerteter Faktoren >>> Whittier-Skala

Verhandlungspreise bei Profitcenter-Steuerung - Ist die Bank nach Profitcenters organisiert, bedingt die Verwendung von Verhandlungspreisen als Verrechnungspreise, dass den Profitcenter-Leitern >>> Verhandlungspreise bei Profitcenter-Steuerung

echter Lombardkredit - Der klassische Lombardkredit, der als festterminierter >>> echter Lombardkredit


16. 09. 2017

Glattstellen, -Stellung - Ausgleich eines bestehenden Engagements >>> Glattstellen, -Stellung

Und-Konto - Das Und-Konto ist ein Gemeinschaftskonto, also ein Konto, über das zwei oder mehr Personen verfügen können. In der >>> Und-Konto

Holschuld - Schuld, deren Gläubiger sich die Leistung des Schuldners bei diesem »abholen« >>> Holschuld

awareness context - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> awareness context

bevorrechtigte Forderungen im Kontokorrent - Eine Bank kann lt. AGB bevorrechtigte Forderungen >>> bevorrechtigte Forderungen im Kontokorrent


 
 
 
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