Gesellschaftsformationen, ökonomische
In der sozialistischen Wirtschaftslehre:
(sozialökonomische Formation) Widerspiegelung des gesellschaftlichen Lebens der Menschen in verallgemeinerter Form als System gesellschaftlicher Verhältnisse mit einer bestimmten Struktur als einem gesellschaftlichen Organismus, der alle wesentlichen Seiten des gesellschaftlichen Lebens (Produktivkräfte. Produktionsverhältnisse als ökonomische Basis, die sozialen Beziehungen und den Überbau) in ihrer gesetzmäßigen Ordnung und Wechselwirkung enthält und dieses dadurch als einen historisch bestimmten Typ der Gesellschaft faßt.
Der Begriff der ökonomischen Gesellschaftsformation erfaßt nicht die historischen Besonderheiten einer bestimmten Gesellschaft eines Landes. er enthält das Allgemeine, das der historisch bestimmten Gesellschaft in allen ihren Besonderheiten gemeinsam ist. Von der marxistischen Geschichtwissenschaft unterschiedene Gesellschaftsformationen sind im Groben die Urgesellschaft. die Sklavenhaltergesellschaft oder Asiatische-, Altamerikanische Gesellschaftsformation. der Feudalismus, Kapitalismus und Sozialismus/Kommunismus. Ausbeutergesellschaft, >Feudalgesellschaft, >Geschichte, >Gesellschaft, >Gesellschaftsordnung, >Kapitalismus, >Produktionsverhältnisse, >Produktionsweise, >Reaktionär, >Klassengesellschaft, >Sklavenhaltergesellschaft, >Sozialismus und Kommunismus, >Sozialismus, Ökonomie des realen >Urgesellschaft
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