Horizont
In der Wirtschaftssoziologie:
ist eine Metapher der transzendentalen Phänomenologie und phänomenologischen Psychologie, die auch in der Soziologie gebraucht wird. Sie bezeichnet im Unterschied zur (feststehenden) Grenze eines Systems eine Grenze, die sich bei jeder Annäherung verschiebt, also im Unendlichen liegt, aber dadurch wie endlich wirkt, so dass die weitere Annäherung schliesslich an Interesse verliert. Die Antriebe, Instinkte, Motive usw. von Organismen betreffend. Nach W. McDougall (1871-1938) wird eine psychologische Theorie als h. bezeichnet, wenn sie das Streben nach bestimmten Zielen, das auf das Erreichen bestimmter Objekte gerichtete Antriebsgeschehen zum Ausgangspunkt ihrer Erklärungen macht.
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