Shiftability-Theorie
Ergänzung der Dispositionsnormen der »goldenen Bankregel« und Bodensatztheorie um den Aspekt, dass die Liquidität einer Bank auch durch Aktiva gewährleistet werden kann, die bei Liquiditätsbedarf unabhängig von ihrer »natürlichen« Fälligkeit mo-netisierbar sind. Daraus folgt, dass die Anlagepolitik einer Bank so auszurichten ist, dass sie - insb. bei Liquiditätsanspannungen - über Aktiva in ausreichendem Masse verfügt, deren Liquidisierung vor ihren vorgesehenen Fälligkeiten möglichst schnell und ohne nennenswerte Verluste erfolgen kann. Unter liquiditätspolitischen Aspekten ist es sinnvoll, Bodensatzüberlegungen mit solchen der Shiftability-Theorie zusammenzuführen.
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